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Von Jannik Sorgatz

Bislang nur Bankdrücker in Berlin Wird Leih-Fohlen durch Corona zur Nummer eins?

Moritz Nicolas wartet schon lange auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz für Union Berlin.

Moritz Nicolas wartet schon lange auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz für Union Berlin.

Mönchengladbach/Berlin - Nur am 18. Januar war etwas anders: Moritz Nicolas (22), Borussias Torwart-Leihgabe an Union Berlin, saß in 28 von 29 Pflichtspielen dieser Saison auf der Bank, nicht aber an jenem Samstag in Leipzig.

Nicolas kommt an Gikiewicz nicht vorbei

„Jede Woche die Bundesliga auf der Bank zu erleben, ist zwar eine gute Erfahrung, aber das ersetzt natürlich keine Spielpraxis“, wird Nicolas nun auf der Vereinshomepage des VfL zitiert.

Rafal Gikiewicz (32) ist gesetzt bei Union, mit starken Leistungen in der Relegation mutierte der Pole vor einem Jahr zum Helden bei den Köpenickern. Aufsehen erregte er zudem, als er Chaoten aus der eigenen Kurve mit einer beherzten Ansage von einem Platzsturm im Derby gegen Hertha abhielt.

„Mir war bewusst, dass es nicht leicht wird, sich gegen den Aufstiegskeeper durchzusetzen. Ich hatte aber gehofft, irgendwann meine Chance zu erhalten und ein paar Spiele zu absolvieren. Das hat sich bislang leider nicht erfüllt“, sagt Nicolas. Pikant: Union hat nach wie vor nicht verlängert mit Gikiewicz. Der sagt: „Wir wollten uns an einen Tisch setzen, aber die Epidemie hat alles auf den Kopf gestellt.“

Aufstieg von Union war nicht optimal für Nicolas

Finanziell sollen der Keeper und sein Verein noch ein gutes Stück auseinander liegen. Wird Nicolas (kam 2015 von Rot-Weiss Essen) deshalb in der neuen Saison zum Corona-Profiteur? In Gladbach verfolgen Torwart-Chef Uwe Kamps (55) und sein Kollege Steffen Krebs (36) die Entwicklung nicht nur deshalb ganz genau. „Wäre Union nicht aufgestiegen, wäre die Chance für Moritz vielleicht größer gewesen“, sagte Kamps vor ein paar Monaten zu GladbachLIVE.

„Die Idee war, dass Moritz Spielzeit bekommt. Das war bis jetzt leider nicht der Fall. Wir sind aber überzeugt von ihm und müssen uns genau anschauen, wie es weitergeht“, sagt Manager Max Eberl (46), macht aber klar: „Es darf auf keinen Fall sein, dass er auch ein zweites Jahr komplett auf der Bank sitzt. Wenn sich das abzeichnet, müsste man mit Union Berlin noch mal ins Gespräch gehen.“

Borussia und ihr großes Torwart-Talent hatten sich den Deal anders vorgestellt, Union darf sich dagegen freuen, einen ehemaligen U21-Keeper in der Hinterhand zu haben. Offiziell läuft der Deal bis Ende Juni 2021. Borussia hat aber schon in diesem Sommer die Möglichkeit, Nicolas zurückzuholen und gegebenenfalls an einen anderen Verein zu verleihen.

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