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Von Jannik Sorgatz

„Ein wichtiger Faktor“ Borussia läuft sich warm für Showdown um die Königsklasse

Ein Erfolgsrezept bei Borussia Mönchengladbach in der Rückrunde ist die Laufbereitschaft.

Ein Erfolgsrezept bei Borussia Mönchengladbach in der Rückrunde ist die Laufbereitschaft.

Mönchengladbach - Vier Monate ist es her, dass Marco Rose (43) eine absolut verdiente Niederlage beim FC Schalke eingestehen musste und einen Dreiklang an Gründen anführte: „Sie sind mehr gelaufen, mehr gesprintet und haben besser Zweikämpfe geführt.“ So einfach war das damals.

Seitdem hat Borussia Mönchengladbach nur eines von acht Spielen verloren und ist nur einmal weniger gelaufen als der Gegner. Die Lauf-Serie der Fohlen wäre noch beeindruckender, wenn sie bei RB Leipzig (2:2) nicht so lange in Unterzahl gespielt hätten und vom Gegner auf dem Kilometerzähler noch überholt worden wären.

Borussia Mönchengladbach: Starke 117 Kilometer in Frankfurt

Die Gleichung ist meistens einfach: Gewinnt Borussia, ist sie mehr gelaufen als der Gegner. Bei 15 von 16 Siegen war das so. Oder anders ausgedrückt: Legt Borussia mehr Kilometer zurück, gewinnt sie in der Regel. In 15 von 19 Fällen stimmte das in dieser Saison, auch am Samstag beim 3:1 gegen Eintracht Frankfurt. Roses Dreiklang diesmal: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, sind 117 Kilometer gelaufen und viel gesprintet.“

Der Unterschied betrug diesmal nur 900 Meter, aber er war gefühlt größer. Bei der Geisterspiel-Premiere am 11. März hatte Gladbach den 1. FC Köln um fast sechs Kilometer distanziert und 120,3 Kilometer zurückgelegt. Der aktuelle Geistermeister schafft es bislang auf beeindruckende Weise, die vielzitierten Basics auf den Rasen zu bringen. „Ein wichtiger Faktor in der Bewertung eines Spiels ohne Stimmung, ohne Fans, also ohne das, was einen antreibt“, sagte Rose.

Eintracht Frankfurt trotz Corona-Verschnaufpause müde

Ein paar seiner Spieler pumpten in der Schlussphase gegen Frankfurter, die allerdings noch viel platter wirkten. Marcus Thuram (22) sprach von großer Müdigkeit, Ramy Bensebaini (25) hatte einen Krampf. Trotzdem, freute sich der Trainer, „haben wir das Spiel hinten raus zu Ende gearbeitet und gekämpft“.

Und das gegen eine Eintracht, die sich in den vergangenen Jahren den Ruf erarbeitet hat, eine der unangenehmsten Mannschaften der Liga zu sein. Zudem hatte sie bereits 44 Pflichtspiele absolviert, weshalb die Corona-Unterbrechung eher eine Corona-Verschnaufpause zu sein schien.

Gladbach hatte zwei Monate nicht über 90 Minuten gespielt

Die Fohlen wiederum haben sich nach 66 Tagen eindrucksvoll zurückgemeldet. So viel Zeit vergeht in normalen Jahren zwischen dem letzten Saisonspiel und dem ersten nennenswerten Testspiel der Vorbereitung. Solch eine Leistung wie jetzt in Frankfurt hätte Mitte Juli auf dem Sportplatz Birkenmoos im Trainingslager am Tegernsee ein Ausrufezeichen gesetzt.

Dabei hatte es Rose in der kurzen Teamtraining-Phase eher sachte angehen lassen. „Wir haben nie über 90 Minuten gespielt in den anderthalb Wochen, sondern es stetig gesteigert“, verriet er. Dreimal vier, dreimal sieben, dann dreimal neun Minuten Elf-gegen-Elf. „Über größere Distanzen sind wir nie gegangen, weil es uns wichtig war, keine Verletzungen zu riskieren und Frische zu behalten.“

Gladbach gegen Leverkusen: Laufduell um die Königsklasse

So lautet das Fazit das Restarts: Borussia ist bereit für den Champions-League-Showdown gegen Bayer 04 Leverkusen am kommenden Samstag. Wie für Borussia galt für die Mannschaft von Trainer Peter Bosz (56) vor der Pause: Sie laufen und es läuft. Die Werkself legt von allen Bundesligisten in dieser Saison die meisten Kilometer zurück.

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