Neuzugänge und Wechselgedanken Gladbachs neue Hackordnung: Wer in der Kabine das Sagen hat
Robin Hack, Tim Kleindienst und Shuto Machino
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Bei Borussia Mönchengladbach wird die Rangordnung neu aufgestellt! Manager Rouven Schröder (50) hat bei den Transfers ein großes Augenmerk auf Leadership-Qualitäten gelegt.
An der Spitze der Team-Struktur stehen aber zunächst drei etablierte Kräfte. Ganz oben regiert Tim Kleindienst (30), der nach dem Wechsel seines Vizes Rocco Reitz (23) in Richtung RB Leipzig jetzt der alleinige Chef ist. Das berichtet „bild.de“.
Das sind die Kandidaten für den Mannschaftsrat
Die Wichtigkeit von Kleindienst, der nach einer langen Zwangspause wieder fit ist, ist kaum in Worte zu fassen. Trainer Eugen Polanski (40) stellt fest: „Es ist extrem wichtig, dass Tim nach der langen Verletzung wieder bei der Mannschaft ist, sein Wort hat einfach ein enormes Gewicht.“ Er sei nicht nur wegen seiner Lautstärke ein Anführer, sondern gehe vor allem als leuchtendes Beispiel voran.
Der Stürmer, den eine Knieverletzung um die WM-Teilnahme brachte, gibt die Anerkennung direkt an seine Kollegen weiter. „Man merkt schon in den ersten Trainingseinheiten, dass auf dem Rasen von allen mehr gecoacht wird, es wird viel geredet, viel gefordert, es kommen klare Anweisungen“, meint Kleindienst. Er betont aber auch, dass sich neue Leader erst beweisen müssen: „Man kommt ja nirgendwo hin und spielt gleich den Boss. Das muss sich alles ergeben, da muss auch die Leistung passen.“
Unmittelbar hinter dem Top-Anführer haben sich zwei andere Akteure positioniert: Philipp Sander (28) und Robin Hack (27). Sander hat sich trotz einer schwierigen Spielzeit als besonnener, aber sehr klarer Meinungsführer einen Namen gemacht. Hack ist nach seiner Auszeit wegen einer Verletzung ebenfalls wieder voll im Saft und kümmert sich im Training sogar um junge Spieler wie seinen direkten Widersacher Wael Mohya (17).
Auch die neuen Spieler sollen Führungsaufgaben übernehmen, genau aus diesem Grund hat Schröder sie verpflichtet. Enzo Leopold (27) sieht sich selbst als jemanden, „der den Ball am Fuß haben will und das Spiel kontrolliert“, und auch Yukhym Konoplia (26), der bereits Champions-League-Luft geschnuppert hat, mischt kräftig mit. Weitere Anwärter für den Mannschaftsrat sind Kevin Diks (29) und Jens Castrop (23).
Es gibt allerdings auch bekannte Profis, die in der Chefetage wahrscheinlich keine Rolle mehr einnehmen werden. Zum engsten Kreis gehören Nico Elvedi (29) sowie Joe Scally (23) nicht mehr. Der Hintergrund: Die beiden WM-Fahrer tragen sich, ähnlich wie Franck Honorat (30), mit Wechselgedanken und würden den Verein am liebsten sofort verlassen. (red)