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Von Hannah Gobrecht

Power, Kampf, Einsatz Neues Traum-Duo? Zwei Gladbach-Stars haben das Zeug dazu

Stefan Lainer (links) und Ramy Bensebaini (zweiter von rechts) haben sich bei Borussia Mönchengladbach schnell in die Herzen der Fans gespielt.

Stefan Lainer (links) und Ramy Bensebaini (zweiter von rechts) haben sich bei Borussia Mönchengladbach schnell in die Herzen der Fans gespielt.

Mönchengladbach - Mit zeitweise vier gelernten Innenverteidigern in der Startelf hat sich die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2014 den Weg zum Titel geebnet. Vom Problem, Außenverteidiger auf höchstem Niveau zu finden, kann nicht nur Bundestrainer Joachim Löw (60) ein Lied singen.

Doch Gladbachs Chefcoach Marco Rose (43) befindet sich im Gegensatz zum Großteil seiner Kollegen in einer komfortablen Situation. In Stefan Lainer (27) und Ramy Bensebaini (25) hat Manager Max Eberl (46) im vergangenen Sommer zwei Außenverteidiger von internationalem Format gekauft.

Gladbach: Lainer und Bensebaini ohne lange Eingewöhnungszeit

Zwölfmal standen Lainer und Bensebaini bislang gemeinsam in der Startelf. Lainer auf der rechten, Bensebaini auf der linken Abwehrseite. Bei Borussia wächst ein neues Außenverteidiger-Duo heran, das das Potenzial besitzt, am Niederrhein Kult-Status zu erreichen – so sehr haben sie sich in ihren ersten Monaten durch ihre engagierte und kämpferische Spielweise in die Herzen der Fans gespielt.

Sie passen haargenau zu den Vorstellungen, die Rose vom Fußball besitzt. Denn Lainer hat Rose gleich selbst aus Salzburg mit nach Gladbach gebracht. Rund 12,5 Millionen Euro ließ sich der Klub das kosten. Für Bensebaini wurden im vergangenen Sommer acht Millionen Euro an Stade Rennes fällig.

Aggressiv in den Zweikämpfen, schnell im Umschaltspiel und torgefährlich – genau diese Attribute erwartet Rose von den Außenverteidigern, die im Angriff oft zu Außenstürmern werden. Mit Lainer und Bensebaini bekommt er das gleich im Doppelpack geliefert. Im Vergleich der europäischen Top-Ligen, den eine große Fußball-Plattform jüngst zog, landete Gladbachs Duo auf Rang sieben. Angeführt wird das Ranking von Liverpools Trent Alexander-Arnold (21) und Andrew Robertson (26).

Bensebaini: Doppelpack gegen die Bayern

Stehen Lainer und Bensebaini zusammen auf dem Platz, agieren sie in der Offensive als vierter und fünfter Angreifer, füttern die Stürmer mit Flanken und suchen selbst den Abschluss. In der Bundesliga traf Lainer einmal, bereitete drei Treffer vor. Bensebaini knipste sich mit seinem Doppelpack im Dezember gegen die Bayern (2:1) zum Helden, erzielte darüber hinaus noch zwei weitere Treffer und legte ein Tor auf.

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Beide teilen in den Duellen mit ihren Gegenspielern gerne mal aus, haben aber auch schon Nehmerqualitäten bewiesen, geben nie auf und können ihre Mitspieler mit ihrer Mentalität mitreißen. Bensebaini gilt seit dem Afrika-Cup-Sieg im vergangenen Jahr als Volksheld. Mit aktuell 1,6 Millionen Instagram-Followern ist er Borussias Social-Media-King und für den Klub damit auch ein Aushängeschild außerhalb Europas.

Der Algerier hat ebenso wie Lainer, der mit Salzburg mehrmals die Meisterschaft und den Pokalsieg feiern konnte, schon einiges an Erfahrung gesammelt. In der Bundesliga messen sie sich Woche für Woche mit den Besten, gehen unter Rose gerade ihren nächsten Entwicklungsschritt. Im Eiltempo sind sie bei der Borussia angekommen.

Stefan Lainer: Karriereende in den Gladbach?

Bei Lainer ist es sogar vorstellbar, dass er wie ein Lars Stindl (31) oder ein Fabian Johnson (32), die ebenfalls mit 26 nach Gladbach wechselten, bis in den Spätherbst seiner Karriere bei den Fohlen bleibt. Der Österreicher fühlt sich auch privat wohl, hat mit seiner Frau und Hund Toni ein Zuhause nahe Düsseldorf gefunden.

Bensebaini besitzt einen Vertrag bis 2023. Noch teilt er sich den Job mit Oscar Wendt (34), dessen Nachfolge als „Platzelch“ er aber in Zukunft einnehmen könnte. Gladbachs Spiel könnten Lainer und Bensebaini auf den Außenbahnen dann über Jahre hinweg prägen.