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Von Jannik Sorgatz, Achim Müller

Verhandlungen auf Eis Ter Stegen muss sich in der Krise gedulden

Marc-André ter Stegen wechselte 2014 von Borussia Mönchengladbach zum FC Barcelona.

Marc-André ter Stegen wechselte 2014 von Borussia Mönchengladbach zum FC Barcelona.

Barcelona - Die Zügel in der Hand haben, am längeren Hebel sitzen – im Spanischen drückt man es mit einem anderen Sprachbild aus, wenn jemand sich seiner Sache sicher sein kann und die volle Kontrolle hat.

Wörtlich übersetzt schreibt „Sport“ über Marc-André ter Stegen (27): Er habe „die Pfanne am Griff“. Obwohl die Zeitung gleichzeitig meldet, dass der FC Barcelona die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit dem Ur-Borussen und deutschen Nationalkeeper vorerst eingestellt habe.

Ter Stegen und Berater zeigen Verständnis

Es heißt, dass eine Weiterbeschäftigung ter Stegens über 2022 hinaus bei den Katalanen weiterhin „absolute Priorität“ genieße. Gleichzeitig hätten ter Stegen und sein Berater Verständnis gezeigt, dass der Klub die Folgen der Coronavirus-Krise erst abwarten will, bevor weiterverhandelt wird.

Aus dem Umfeld des FC Barcelona heißt es, dass ter Stegen keineswegs intensiv seine Perspektiven bei anderen Top-Klubs abklopfe. Der Mönchengladbacher (geboren in Rheydt) will bleiben, wenn der Verein ihm finanziell die nötige Wertschätzung signalisiere. Mit seinem 2017 unterschriebenen Vertrag zählt ter Stegen in Barcelona noch nicht zur Topverdiener-Riege (hier lesen Sie mehr).

„Sport“ nennt einmal mehr Juventus Turin, den FC Chelsea, Manchester City und den FC Bayern als potenzielle Interessenten. Besonders die Entwicklungen auf dem Torhüter-Markt in der Premier League beobachte Barca mit Argwohn. Ein Beispiel: 2018 verpflichtete Chelsea den Keeper Kepa Arrizabalaga (25) für die Rekordsumme von 80 Millionen Euro, nur um ihn Anfang Februar auf die Bank zu verbannen.

Corona-Krise sorgt für Ungewissheit

Am Willen der Parteien soll es nicht scheitern, wenn sich ter Stegen, sein Berater und der FC Barcelona wieder an einen Tisch setzen. In der Corona-Krise ist derzeit, wie in fast allen anderen Bereichen, jedoch ungewiss, wann dies der Fall sein wird.