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„Das kann ich versprechen“ Gladbachs Allzweckwaffe Sander mit Ansage im Abstiegskampf

Gladbach-Profi Philipp Sander spielt den Ball zu einem Mitspieler.

Lieferte gegen Union Berlin am Samstag eine starke Vorstellung ab: Philipp Sander 

Aufatmen am Niederrhein: Der so wichtige 1:0-Triumph über Union Berlin beendete für Borussia Mönchengladbach eine quälende Durststrecke.

Ein entscheidender Akteur auf dem Feld war dabei Philipp Sander (28), der wieder einmal seine extreme Wandlungsfähigkeit zeigte. Nachdem er bei der 1:2-Niederlage in Freiburg noch den gesperrten Rocco Reitz (23) auf dessen gewohnter Position im Mittelfeld ersetzt hatte, fand er sich am Samstag (2. März 2026) plötzlich in der Dreierkette wieder.

Der Grund dafür war der kurzfristige Ausfall von Kota Takai (21), der sich eine leichte Zerrung zugezogen hatte. Auf der für ihn neuen Position lieferte Sander eine absolut überragende Partie (Gladbach-Live-Note 2). Die Statistiken untermauern seine Leistung: In der Abwehr gewann er 78 Prozent seiner Duelle.

Philipp Sander mit Ansage: „Dann werde ich erneut schießen“

Aber das war längst nicht alles, denn auch im Spiel nach vorne sorgte er für Furore. Sein Offensivgeist manifestierte sich in drei eigenen Torabschlüssen und zwei vorbereiteten Torschüssen. Eine phänomenale Passgenauigkeit von 97,1 Prozent (68 von 70 Zuspielen fanden einen Mitspieler) machte seine klasse Vorstellung perfekt.

Im Anschluss an die Partie gab sich der Aushilfs-Abwehrmann kämpferisch und formulierte eine unmissverständliche Botschaft. Das berichtet „bild.de“. „Ich bekomme den Ball in der Position nicht so oft. Ich kann aber versprechen: Wenn ich in den nächsten Wochen wieder da vorn mit Ball auftauchen sollte, dann werde ich erneut schießen“, kündigte Sander an.

Mit einem Grinsen fügte er hinzu: „Vielleicht rutscht auch direkt mal einer rein. So doof das Sprichwort auch klingt: Wer nicht schießt, macht auch kein Tor. Du musst es provozieren, du musst es wollen.“

Dass die Borussia diesen Sieg unbedingt wollte, war gegen Union deutlich zu sehen. Es war der erste Triumph nach einer Durststrecke von sieben sieglosen Partien in der Bundesliga. „Ich habe ehrlich gesagt nichts anderes erwartet. Vor dem Spiel war uns klar, dass das ein dreckiger Dreier wird“, so Sander. Er stellte aber auch klar: „Am Ende war es trotzdem ein hochverdienter Sieg. Wir waren über 90 Minuten die Mannschaft, die es einfach mehr probiert hat. Wir sind einfach froh, dass wir uns kurz vor Schluss endlich belohnen konnten.“

Ein riesiger Faktor für den Triumph waren laut Sander auch die Zuschauer im Borussia-Park. Er war voll des Lobes für den Support von den Tribünen: „Wir haben einfach nicht aufgesteckt. Ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Das war ganz, ganz wichtig für die Moral, auch für die Fans, das ganze Stadion. Dass sie sehen, dass wir wollen. Und ich glaube, die Fans haben uns dann auch über 90 Minuten getragen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.