Glänzte als Joker gegen St. Pauli Startelf-Comeback von Gladbach-Star im Derby?
Trainer Eugen Polanski beim Training von Borussia Mönchengladbach.
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Franck Honorat feierte beim Spiel gegen St. Pauli endlich wieder ein Erfolgserlebnis: Als Einwechselspieler brachte er nicht nur frischen Elan, sondern erzielte auch ein Tor beim 2:0-Triumph der Fohlenelf.
Coach Eugen Polanski (40) wird aufgeatmet haben, da seine Taktik perfekt funktionierte. Es ist schließlich kein einfacher Schritt, einen Akteur mit der Klasse von Franck Honorat zunächst draußen zu lassen, zumal der Franzose in den letzten Wochen nicht seine Bestleistung zeigte.
Kehrt Honorat gegen den 1. FC Köln in die Startelf zurück?
Polanski räumte nach dem Sieg über die Hamburger ein, wie schwer ihm diese Maßnahme gefallen war. „Als junger Trainer kämpft man ein bisschen, einen so herausragenden Spieler draußen zu lassen. Du hast Ideen und dann trifft es Franck Honorat, der immer spielen muss und wahrscheinlich immer spielen wird“, äußerte sich der Coach.
Der Trainer hatte den schnellen Flügelspieler vorab in seine Gedankenspiele involviert und das Gespräch gesucht. Dabei habe sich Honorat absolut professionell gezeigt, so Polanski, und gesagt: „Egal, wie du dich entscheidest, du triffst die richtige Entscheidung.“ Das berichtet „kicker“.
Letztlich erwies sich die Entscheidung, den Franzosen als Joker einzusetzen, als Volltreffer. Von der Bank kommend, entwickelte Honorat einen Einfluss, den man bei ihm zuletzt schmerzlich vermisste. Im Anschluss an sein Tor zum 2:0-Endstand, was gleichzeitig sein Saisondebüt-Treffer war, landete ein weiterer Schuss von ihm am Aluminium.
Der 29-jährige Franzose präsentierte sich auf einmal wieder voller Elan, entschlossen und mit Zug zum Tor – eine totale Verwandlung im Vergleich zu den Vorwochen.
Die vorherige Ausbeute des Angreifers im Jahr 2025 war nämlich dürftig: Nach dem 4:0-Erfolg über Augsburg im Januar mit einer Torvorbereitung, schaffte er in den folgenden neun Spielen nur noch einen einzigen Assist beim 1:1 in Bremen.
Der Triumph über St. Pauli und Honorats Treffer – ein voller Erfolg. Aber welche Konsequenzen hat das für das anstehende Rheinderby gegen den 1. FC Köln? Bekommt der Franzose eine neue Chance in der Startformation oder muss er sich wieder mit der Rolle des Einwechselspielers begnügen? Durch seinen Auftritt hat Honorat definitiv starke Argumente für einen Platz von Anfang an gesammelt. (red)
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