Neue Doku über Trainer-Legende Was Hans Meyer für Gladbach bedeutet
Hans Meyer hat in Gladbach Spuren hinterlassen.
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Ein ganz Großer des Trainergeschäfts erhält eine besondere Ehrung! Dem für seinen brillanten Geist und sarkastischen Witz berühmten Hans Meyer wird eine eigene Dokumentation gewidmet.
In der Produktion des MDR reist der Kult-Trainer zu den Schauplätzen seiner legendärsten Erfolge – und selbstverständlich kommt seine Zeit in Mönchengladbach bei der Borussia nicht zu kurz.
Das 90-minütige Werk trägt den Namen „Mensch Meyer! Hans, der Fußballphilosoph“ und folgt dem mittlerweile 83-Jährigen an die bedeutendsten Orte seiner Karriere.
Anhänger können sich den Film ab dem 9. Januar 2026 in der Mediathek der ARD ansehen. Die TV-Ausstrahlung erfolgt dann am 11. Januar 2026 um 22.25 Uhr im Programm des MDR.
Die Doku beleuchtet in Mönchengladbach eine ganz wesentliche Zeit: Meyer war der Mann, der die Borussia aus der 2. Bundesliga zurückholte, als der Verein dort festsaß. Seine Einführung des „Spelersroom“ am Bökelberg, ein exklusiver Raum für das Team, war legendär. Damit gelang ihm mit der Fohlenelf der Aufstieg zurück in die Bundesliga.
Aber die Dokumentation hat noch mehr kuriose Augenblicke seiner Karriere zu bieten. Unvergessen die Szene in Nürnberg: Abwehrspieler Javier Pinola schleuderte ihm wütend sein feuchtes Shirt entgegen – wenig später gewann Meyer mit dem Verein den DFB-Pokal.
Thematisiert werden ebenso seine Anfänge bei Jena, als er im Alter von nur 28 Jahren zum Chefcoach aufstieg und die Mannschaft 1981 ins Finale des Europapokals brachte. Seine Zeit in Chemnitz und bei Twente Enschede in den Niederlanden kommt ebenfalls nicht zu kurz.
Bis heute hat es außer Meyer kein anderer Coach geschafft, den Pokalsieg in der DDR und auch im vereinten Deutschland zu holen. Viele Fußballer wurden von seiner besonderen Weise, den Sport zu erklären, nachhaltig beeinflusst.
Max Eberl, einer seiner früheren Gladbach-Spieler und jetziger Sportvorstand beim FC Bayern München, fasst es treffend zusammen: „Zum ersten Mal habe ich verstanden, warum wir trainieren, wie wir trainieren.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.