„Sehe definitiv unsere Chance“ Im Nationaltrikot: Für zwei Gladbach-Stars geht es um alles
Haris Tabakovic, ein Fußballspieler
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Für zwei Spieler von Borussia Mönchengladbach ist der Dienstag ein Tag der Wahrheit! Mit ihren Nationalmannschaften geht es um die Teilnahme an wichtigen Turnieren.
Angreifer Haris Tabakovic (31) trifft mit der Nationalelf von Bosnien-Herzegowina um 20.45 Uhr in Zenica im Playoff-Endspiel auf Italien. Der Gewinner darf zur WM im Sommer, der Unterlegene muss zu Hause bleiben. Italien droht das dritte WM-K.o. in Folge.
Tabakovic will Italien wieder den WM-K.o. verpassen
Ein ebenso entscheidendes Match hat Lukas Ullrich (22) vor sich: Er tritt mit der deutschen U21-Auswahl um 18.00 Uhr in Griechenland an. Dort ist in der EM-Qualifikation ein Erfolg Pflicht, um sich als Tabellenführer direkt für die U21-EM 2027 zu qualifizieren.
Gerade Tabakovic hat gezeigt, dass er ein Mann für die wichtigen Momente ist. Am Donnerstag im packenden ersten Playoff-Spiel gegen Wales kam der Stürmer erst in der 78. Minute aufs Feld, als seine Mannschaft mit 0:1 im Rückstand war, und belebte das Angriffsspiel sofort. Als es ins Elfmeterschießen ging, zeigte er keine Nerven und brachte Bosnien wieder auf die Siegerstraße, nachdem der Stuttgarter Ermedin Demirovic (28) verschossen hatte.
Gegen Italien geht Bosnien zwar als deutlicher Underdog ins Rennen, doch Tabakovic gab sich laut „bild.de“ bereits vor den Entscheidungsspielen siegessicher und unterstrich: „Beim zweiten Spiel zu Hause in Bosnien ist dann alles möglich. Mit unseren Fans im Rücken, in unserem Stadion, sehe ich definitiv unsere Chance.“
Der Erfolgsdruck lastet ebenso schwer auf Ullrich und der deutschen U21. Sollte es nur zu einem Remis oder gar einer Niederlage reichen, droht als Tabellenzweiter der schwierige Weg über die EM-Playoffs, denn nur der beste Gruppenzweite qualifiziert sich auf direktem Wege.
Für Ullrich persönlich ist es eine große Gelegenheit, Eigenwerbung zu betreiben, nachdem er bei Borussia seinen Stammplatz verloren hatte. Im Dress der Nationalelf lief es für ihn am Freitag hervorragend: Beim 3:0-Erfolg über Nordirland konnte der linke Verteidiger mit zwei Assists brillieren.
Er erläuterte seine offensive Ausrichtung wie folgt: „Wenn wir den Ball hatten, sollte ich mehr ins Zentrum schieben. Schon in der Jugend habe ich so relativ viele Tore als Verteidiger gemacht, weil ich dann oft mit in die Box gegangen bin. Schön, dass es mal wieder so geklappt hat.“ (red)
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