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WM-Traum in Gefahr? Dieser Konkurrent macht Gladbach-Star jetzt das Leben schwer

Jens Castrop mit Mütze und Sportkleidung

Jens Castrop mit Mütze und Sportkleidung.

Nur einer kann spielen! Coach Eugen Polanski hat vor dem wichtigen Spiel in Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr) eine echte Zwickmühle zu lösen: Wer besetzt die rechte Seite? Auf der Position, die Defensive und Offensive verbindet, galt Joe Scally (22) eigentlich als unantastbar. Aber das Blatt hat sich offenbar gewendet.

Gegen Bayer Leverkusen beim 1:1 saß der US-Amerikaner überraschend nur draußen. Für ihn startete Jens Castrop (22) – und nutzte seine Chance eindrucksvoll! Seine Performance war so stark, dass ihn die Fohlen-Fans direkt zum besten Mann auf dem Platz wählten. 

„An der Torgefahr muss ich noch arbeiten“

Normalerweise spielt Castrop in der Spielfeldmitte, wo er die Rollen des Sechsers, Achters oder Zehners ausfüllen kann. Doch auf dem neuen Posten scheint sich der Ex-Nürnberger pudelwohl zu fühlen.

„Ich komme inzwischen auch auf dieser Schienen-Position sehr gut klar“, erklärte er. Gegen Leverkusen habe er zwar „ständig gegen starke Spieler wie Malik Tillman oder Alejandro Grimaldo“ verteidigen müssen, hatte aber auch „durchaus meine Freiheiten nach vorne“. Das berichtet „bild.de“.

Der in Düsseldorf geborene Profi mit südkoreanischem Pass nutzte seine offensiven Freiheiten so gut, dass er fast das entscheidende 2:1 gemacht hätte. Trotzdem ist er selbstkritisch und erkennt Verbesserungspotenzial: „An der Torgefahr muss ich noch arbeiten. Und auch daran, dass ich 90 Minuten Vollgas geben kann, da hatte mich zuletzt eine Krankheit zurückgeworfen.“

Für Scally sind das keine guten Aussichten, zumal Castrop selbst noch mehr von sich erwartet. Für den Amerikaner geht es nicht nur um einen festen Platz im Gladbach-Team, sondern um seinen allergrößten Karrierewunsch: die WM-Teilnahme dieses Jahr in seiner Heimat. Zuletzt bekam er wieder Nominierungen vom amerikanischen Fußballverband, nachdem er zeitweise außen vor war.

Doch ohne konstante Einsätze bei den Fohlen sinken seine Aussichten auf einen Kaderplatz für das große Turnier in den USA, Kanada und Mexiko drastisch. Die kommende Partie in Frankfurt ist daher schon ein entscheidender Gradmesser. Falls der Trainer wieder Castrop den Vorzug gibt, sieht es für Scally düster aus.

Hinzu kommt, dass Scally als einer der Top-Kandidaten für einen Verkauf im nächsten Sommer gehandelt wird. Man kann also davon ausgehen, dass er gelegentlich die Chance bekommt, sich in der Bundesliga zu präsentieren – ein Vorgehen, das man schon bei Luca Netz sah, dessen Transfer nach Nottingham 2,5 Millionen Euro einbrachte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.