Fohlen jetzt Tabellen-ErsterJoker-Doppelpack! U23 gewinnt auch zweites Saisonspiel

Kerim Karyagdi am Ball.

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Kerim Karyagdi, hier in einem Testspiel, war gegen Paderborn der Mann des Tages.

Die U23 von Borussia jubelt über den zweiten Erfolg in der zweiten Partie.

Für Mihai Enache ist es ein Einstand wie aus dem Bilderbuch! Der neue Übungsleiter der U23 von Borussia Mönchengladbach könnte über seinen Start nicht glücklicher sein. Zwei Partien, zwei Triumphe – die jungen Fohlen stehen nach einem aufwühlenden Spiel an der Spitze der Regionalliga West. Mit vollen sechs Punkten und 5:1 Treffern ist der Saisonauftakt mehr als nur gelungen.

An den 2:0-Sieg zum Start gegen den SV Rödinghausen knüpfte das Team am Samstag an und holte einen 3:1-Sieg bei der zweiten Mannschaft des SC Paderborn. Die junge Elf vom Niederrhein zeigte dabei eine unglaubliche Kampfkraft, denn anfangs sah es in Paderborn alles andere als gut aus. In der 50. Minute gingen die Hausherren per Strafstoß in Front. Aber Thilo Töpken gelang in der 80. Minute der so bedeutende Ausgleichstreffer. 

Gladbach-Trainer hat den richtigen Riecher

Der Held des Tages war ein Einwechselspieler! Coach Enache hatte den richtigen Riecher, als er in Minute 63 Kerim Karyagdi brachte. Der Mann, der von Westfalia Rhynern kam, netzte eiskalt ein und wendete mit seinen zwei Toren das Blatt (81., 90.+3). Sein zweites Tor war besonders sehenswert: Aus etwa 40 Metern Entfernung schob Karyagdi den Ball ins verwaiste Gehäuse, weil der Torwart von Paderborn für einen letzten Angriff mit nach vorne gestürmt war.

Der Trainer hob trotz der Freude nicht ab. Das berichtet „rp-online.de“. „Insgesamt war der Sieg schon ein bisschen glücklich“, räumte Enache ein und erinnerte an eine heikle Situation, in der Paderborn Pech hatte: Ein Kopfball von Neo Staczwia klatschte nur ans Aluminium, was den möglichen 2:2-Ausgleich verhinderte. Er benannte den entscheidenden Moment der Partie: „Es hat eine Weile gedauert, bis wir uns vom Rückstand erholt haben. Ab der 75. Minute hat sich das Spiel dann komplett geändert.“

Die Mentalität seiner Mannschaft war für ihn jedoch von größerer Bedeutung. „Wichtig ist aber die Moral, die die Mannschaft bewiesen hat. Wir haben bis zum Schluss an uns geglaubt und uns gegen die Niederlage gestemmt, auch wenn wir spielerisch nicht so gut waren, wie man das vielleicht von uns erwartet und kennt“, zollte Enache dem riesigen Kampfgeist seiner Spieler Respekt. (red)

Rouven Schröder steht am Trainingsplatz und hat dabei ein Handy in der Hand.

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