Rund um die Abgänge gibt es bei Borussia Mönchengladbach noch viele offene Fragen. Rouven Schröder bringt etwas Licht ins Dunkel.
Schröders Transfer-AnsageGladbach-Boss mahnt Interessenten zur Eile

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Rouven Schröder hat in diesen Tagen sein Handy immer griffbereit.
Nicht nur Schweiß fließt am Tegernsee, sondern es fallen auch hammerharte Entscheidungen zur Kader-Zukunft! Sport-Boss Rouven Schröder hat zu den heißesten Transfer-Themen bei Borussia Mönchengladbach Stellung bezogen.
Für manche Profis steht ein Abschied definitiv auf dem Plan, wohingegen bei anderen Spielern noch alles in der Schwebe ist. Am Niederrhein ist in den nächsten Wochen also für maximale Spannung gesorgt.
„Dass er nicht günstiger wird, ist klar“
Nathan Ngoumou und Tomas Cvancara sind die heißesten Kandidaten für einen Abgang, denn für beide gibt es bei den Fohlen sportlich keine Zukunft mehr. Im Fall von Ngoumou wird eine besondere Methode gewählt: Nach seinen früheren Verletzungen bekommt der Angreifer die Chance, bei einem noch nicht genannten Klub im Ausland im Probetraining seine körperliche Verfassung zu demonstrieren. Das berichtet „rp-online.de“.
Schröder stellte klar, dass man ihn aber nicht unter Wert abgeben werde. Für Angreifer Cvancara existieren laut Schröder ebenfalls „mehrere interessierte Vereine“, aber sein üppiges Salär macht einen Transfer kompliziert. Trotzdem zeigt sich der Sportdirektor optimistisch, dass sich noch eine Lösung durch einen Verkauf oder eine Leihe ergeben wird.
Bei Nico Elvedi und Moritz Nicolas stellt sich die Situation komplett anders dar. Borussia möchte dieses Duo eigentlich behalten, aber Schröder stellt unmissverständlich fest: Bei Gladbach gibt es keine unverkäuflichen Spieler. Aktuell liegen zwar noch keine offiziellen Angebote vor, doch diese Situation kann sich schnell wandeln.
Der Sport-Boss deutete in diesem Zusammenhang auf den Transfermarkt in England hin, der bisher noch sehr verhalten agiert. Falls eine Offerte eingeht, werden die Entscheidungsträger die finanziellen und sportlichen Gesichtspunkte genau prüfen. Dass beide Profis in den Mannschaftsrat gewählt wurden, stellt für einen potenziellen Transfer kein Problem dar.
Speziell im Fall Elvedi spielt der Zeitfaktor eine immer größere Rolle. Über den Schweizer, der nach seiner Auszeit direkt wieder seinen Rhythmus fand, sagte Schröder: „Dass er nicht günstiger wird, je länger das Transferfenster läuft, ist ebenfalls klar.“ Der Verein wäre sogar gewillt, mit seinem Abwehrorganisator in das finale Vertragsjahr zu starten. Schröder über mögliche Interessenten: „Ich weiß nicht, wann die Vereine aus dem Urlaub zurückkommen. Spätestens in einer Woche sollten sie sich aber stärker orientieren.“
Auch die Personalie Joe Scally bleibt spannend. Nachdem Daiki Hashioka verpflichtet wurde, steht der US-Nationalspieler auf der Verkaufsliste. Dass hier noch Dynamik reinkommen könnte, signalisierte Schröder mit den Worten: „In dieser Situation kann auf jeden Fall noch etwas passieren.“
Florian Neuhaus ist ein weiterer brisanter Fall. Seine Lage ist weiterhin ungewiss, auch wenn schon Unterhaltungen mit Schröder stattgefunden haben. Zwar stellt der Manager klar, dass existierende Verträge geachtet werden und es keine Verbannung in eine „Trainingsgruppe zwei“ geben wird, doch er schickt eine unmissverständliche Botschaft an den Mittelfeld-Akteur. Sollte die Performance nicht passen, droht ihm eventuell ein Platz als Zuschauer, weil der Klub den Nachwuchs fördern will. (red)

