Die Verantwortlichen der Fohlenelf jagen offenbar einen neuen Defensiv-Kracher!
Südamerika-Juwel im Anflug?Gladbach plant Millionen-Deal für diese Abwehr-Kante

Copyright: IMAGO/Sports Press Photo
Nahuel Herrera hat sich bei Borussia Mönchengladbach ins Blickfeld gespielt.
Ein brandheißes Gerücht aus Südamerika macht am Niederrhein die Runde! Angeblich hat Borussia Mönchengladbach den uruguayischen Abwehrspieler Nahuel Herrera auf dem Zettel.
Der Youngster ist 21 Jahre alt und spielt momentan für seinen Stammverein Penarol, doch sein großer Traum ist der Wechsel auf den europäischen Kontinent. Der Verteidiger kann schon 56 Einsätze im Profibereich und zwei Treffer vorweisen, was bedeutet, dass die Borussia für ihn eine ordentliche Summe hinblättern müsste.
Herreras Klub braucht dringend Geld
Geht es nach dem Agenten des Kickers, dann hat Gladbach im Werben um den jungen Mann die Nase vorn. Es heißt, der Verein sei gewillt, eine Ablöse von acht Millionen US-Dollar zu zahlen, was ungefähr sieben Millionen Euro entspricht.
Bei Penarol hat Herrera zwar noch ein Arbeitspapier, das bis zum 31. Dezember 2027 gültig ist, aber sein Verein benötigt dringend Geld aus Verkäufen. Daher will man das Eigengewächs auf keinen Fall ohne Gegenwert verlieren. Das berichtet „BMG-News“.
Allerdings gibt es bei einem möglichen Deal mit dem Uruguayer, der dann der alleinige Südamerikaner im Team wäre, noch ein paar Unklarheiten. Mit Akteuren wie Kevin Diks, Daiki Hashioka, Nico Elvedi, Jan Leszczyński und Fabio Chiarodia ist die Abwehr der Fohlenelf momentan stark aufgestellt. Falls Elvedi also an Bord bleibt, wäre eine pfiffige Transferlösung denkbar: Die Borussia holt sich Herrera und parkt ihn per Leihe sofort wieder bei Penarol.
So könnte der 21-Jährige weiterhin wertvolle Einsätze bekommen, ehe sein Weg ihn im Winter oder im kommenden Sommer final in den Borussia-Park führt. Eine solche Methode ist am Niederrhein bekannt. Eine vergleichbare Taktik wurde bereits bei Manu Koné angewendet: Für 8,5 Millionen Euro kam er vom FC Toulouse, wurde aber für sechs Monate direkt wieder dorthin ausgeliehen. In Herrera sieht man einen Mann mit riesigem Potenzial für die kommenden Jahre.
Falls Nico Elvedi den Verein diesen Sommer jedoch verlässt, könnte sich die Lage schlagartig ändern und Herrera umgehend zum Niederrhein kommen. Aber es existiert auch eine Alternative: Karim Sow von Lausanne-Sport ist ebenfalls ein Name, der gehandelt wird. Der Schweizer ist 23 Jahre alt, misst stattliche 1,99 Meter und brächte den Pluspunkt mit, schon in Europa gespielt zu haben, was die Anpassungsphase verkürzen dürfte.
Die Spekulationen über junge Spieler wie Herrera und Sow fügen sich nahtlos in das Konzept von Rouven Schröder ein. Mit den Transfers von Hugo Bolin, Zento Uno und auch Jan Leszczyński hat er schon gezeigt, dass er ein feines Gespür besitzt, um vielversprechende Talente aus dem Ausland für einen Wechsel zur Borussia zu begeistern. (red)

