Zwei Fohlen für die ZukunftDieses Duo soll Gladbach wieder zum Lachen bringen

Hugo Bolin und Wael Mohya jubeln gemeinsam im Trikot von Borussia Mönchengladbach.

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Zwei, die sich verstehen: Hugo Bolin und Wael Mohya.

Wael Mohya und Hugo Bolin: Die neue Magie im Fohlen-Stall!

Bei Borussia Mönchengladbach bündeln sich alle Erwartungen auf Wael Mohya. Doch er ist nicht auf sich allein gestellt! An seiner Seite steht sein Kumpel Hugo Bolin.

Die beiden harmonieren auf dem Spielfeld und auch privat hervorragend. Sie sind die Aushängeschilder einer frischen, unbekümmerten Fohlen-Elf, die dem Fußball wieder eine spielerische Leichtigkeit verleihen soll – etwas, das am Niederrhein in den vergangenen Jahren oft gefehlt hat. Trainer Eugen Polanski hat den Anhängern eine gute Zeit versprochen, und dieses Gespann soll sie garantieren.

„Unbekümmert und mutig spielen“

Obwohl den 17-jährigen Mohya und den 23 Jahre alten Schweden Bolin fünfeinhalb Jahre trennen, ist ihre Mission die gleiche. „Wir haben beide das Ziel, in der Startelf zu stehen und guten Fußball zu spielen“, macht Bolin unmissverständlich klar. Mohya möchte einfach da weitermachen, wo er in seiner ersten Saison so überzeugt hat: „Unbekümmert und mutig spielen.“

Auf dem Rasen zeigen beide geniale Spielmacher-Anlagen und eine enorme Torgefahr – eine explosive Mischung, die zu einem Traum-Duo werden könnte. Das berichtet „rp-online.de“.

Der Wirbel um Wael Mohya ist einfach riesig. Seit der Teenager aus Mettmann mit marokkanischen Wurzeln die U17 der Borussia im Jahr 2025 zum Titel des Deutschen Meisters führte, reden alle über ihn. Seinerzeit stellte er sogar das Ausnahmetalent des FC Bayern München, Lennart Karl, in den Schatten. Seine erste Spielzeit in der Bundesliga hat die großen Erwartungen untermauert und ihn zum Aushängeschild des Klubs gemacht. Sein Marktwert ist förmlich durch die Decke gegangen und wird auf 17 Millionen Euro geschätzt, womit er der wertvollste Akteur im Team ist.

Mohya wirkt dabei fast zierlich, aber dieser Eindruck täuscht gewaltig. Er gibt niemals auf und beweist in Zweikämpfen enorme Standfestigkeit. „Ich war immer der Jüngste und musste mich durchsetzen, darum musste ich immer 110 Prozent geben“, erläutert er seine Einstellung.

Mittlerweile hat er bei Gladbach etliche Altersrekorde inne: jüngster Spieler bei seinem Debüt, jüngster Akteur in der Bundesliga, jüngster Torschütze sowie jüngster Vorbereiter. Sogar bei den Sprints im Training lief er allen auf und davon, als wäre er in einer eigenen Liga.

Dieser ganze Rummel bringt aber auch einige Tücken mit sich. Die alles entscheidende Frage: Für welche Nationalmannschaft wird er auflaufen, Deutschland oder Marokko? Die Marokkaner haben schon eine offizielle Anfrage gestellt, und es würde niemanden wundern, wenn der neue Bundestrainer Jürgen Klopp ihn ebenfalls im Visier hätte.

Mohya selbst gibt sich gelassen: „Es ist alles offen“, sagt er und möchte sich zunächst voll und ganz auf Gladbach fokussieren. Für den Verein heißt es jetzt, die Verantwortung auf den jungen Schultern des Supertalents klug zu verteilen, damit er an dem gewaltigen Druck nicht zerbricht. (red)

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