Bitterer RückschlagGladbach-Star reist verletzt ab – so steht es um Castrop

Jens Castrop liegt verletzt auf einer Trage

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Jens Castrop konnte den Platz nicht auf eigenen Beinen verlassen.

Nach Schulter-Drama: Das ist der Stand bei Gladbach-Profi Jens Castrop.

Das Lazarett von Borussia Mönchengladbach bekommt Zuwachs: Jens Castrop (23) fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit für die nächsten Wochen aus.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die Blessur an der Schulter, die er im Test gegen Rottach-Egern (15:0) erlitt, bedeutet nicht das zunächst befürchtete vorzeitige Ende der Hinrunde. Das berichtet „bild.de“.

Jens Castrop: OP oder konservative Behandlung?

Was sich auf dem Spielfeld abspielte, war dramatisch. Castrop, der kurz zuvor noch getroffen hatte, sank ohne gegnerisches Zutun zu Boden und litt offensichtlich unter heftigen Schmerzen.

Als er den Platz verlassen wollte, bekam er aufgrund der Schmerzen Kreislaufprobleme und ging erneut zu Boden. Er wurde minutenlang versorgt, ehe er mit einer Trage vom RTW geholt und umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Momentan wird Castrop weiteren Checks unterzogen und es werden unterschiedliche medizinische Expertisen eingeholt, um zwischen einem operativen Eingriff und einer konservativen Therapie abzuwägen. Bei diesem Entschluss hat der Profi selbst ein Mitspracherecht.

Sicher ist aber bereits, dass der vielseitige Mittelfeldspieler schon am Donnerstag den Rückweg nach Mönchengladbach antreten wird.

Für die Taktik von Coach Eugen Polanski (40) bedeutet die Verletzung einen empfindlichen Rückschlag. Der WM-Teilnehmer mit Südkorea war als Pendant zum defensiv orientierten Philipp Sander (28) in der Zentrale vorgesehen, um für Geschwindigkeit und offensive Impulse zu sorgen.

Jetzt wittern andere ihre Gelegenheit: Die Aktien von Enzo Leopold (26) steigen, doch auch der kampfstarke Japaner Zento Uno (22) und der erfahrene Kevin Stöger (32) können sich nun Hoffnungen auf den vakanten Posten machen. (red)

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