Top-Talent Wael Mohya lässt seine Zukunft offen – die Entscheidung ist vertagt.
Krimi um TalentGladbach-Juwel stellt Klopp und Marokko auf die Geduldsprobe

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Setzt Bundestrainer Jürgen Klopp auf das Gladbach-Juwel?
Die Zerreißprobe um Wael Mohya (17) und seine künftige Nationalmannschaft geht in die Verlängerung!
Das Ausnahmetalent von Borussia Mönchengladbach, das von Deutschland und Marokko umworben wird, hat die Wahl seines Nationaltrikots vorläufig verschoben. Bundestrainer Jürgen Klopp soll den Youngster nach der katastrophalen WM auf dem Zettel haben – als einen von 57 Hoffnungsträgern für den Neuanfang beim DFB.
Wael Mohya schiebt Entscheidung auf
Dabei schien die Sache für Mohya, dessen Eltern aus Marokko kommen, schon fast klar in Richtung des marokkanischen Verbands zu gehen. Doch jetzt die Kehrtwende! Der pfeilschnelle Offensivspieler hat seine Entscheidung aufgeschoben, was beiden Verbänden neue Hoffnung gibt.
Er erklärte: „Es ist noch alles offen, aber ich will mich im Moment komplett auf die Saisonvorbereitung und einen guten Start mit Gladbach fokussieren. Deshalb blende ich alles andere aus.“ Das berichtet „bild.de“.
Bei den Gladbachern wird Mohya als das größte Talent seit Jahrzehnten gehandelt. Sein Profi-Debüt gab er schon mit zarten 16 Jahren. Sein Aufstieg ist einfach kometenhaft: In gerade einmal zehn Monaten und nach 17 Partien in der Bundesliga explodierte sein Marktwert von einer auf unfassbare 17 Millionen Euro. Das macht ihn zum unangefochten wertvollsten Profi im Kader der Fohlenelf.
Diese Wahl fällt ihm sichtlich nicht leicht. Geboren wurde Mohya in Mettmann nahe Düsseldorf, er hat sein gesamtes Leben hier verbracht und trägt seit der U10 das Trikot der Borussia. Die U17 des Vereins führte er in der Spielzeit 2024/25 zur sensationellen Deutschen Meisterschaft. Auf dem Weg zum Titel wurden im Halbfinale die Bayern und im Endspiel RB Leipzig ausgeschaltet.
Auf der anderen Seite fühlt er sich durch seine marokkanischen Wurzeln dem Heimatland seiner Eltern stark verbunden. Die Verlockung, bei der WM 2030 im eigenen Land für Marokko zu spielen, ist riesig.
Mohya, der zwischen der U16 und U18 fünf Partien für den DFB absolvierte (drei Treffer), war zuletzt im November 2025 für eine deutsche Nachwuchsmannschaft aktiv. Eine darauffolgende Nominierung lehnte er ab, was viele als Vorentscheidung für Marokko werteten – eine Vermutung, die er mit seinen jüngsten Äußerungen nun entkräftet hat. (red)

