Der Triumph im Freundschaftsspiel rückt in den Hintergrund: Ein Gladbach-Profi landet in der Klinik.
Im Testspiel verletzt!Sorge um Gladbach-Profi nach schlimmer Szene

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Musste mit Rolltrage vom Platz gebracht werden: Jens Castrop
Aktualisiert
Am Tegernsee wurde der klare 15:0-Sieg im Freundschaftsspiel gegen den FC Rottach-Egern zur reinen Formsache. Ein dramatischer Vorfall um Jens Castrop (23) von Borussia Mönchengladbach warf einen dunklen Schatten auf das Geschehen.
Nach einer augenscheinlich ernsten Verletzung war für den Mittelfeldakteur eine minutenlange Behandlung auf dem Spielfeld nötig, bevor er per Rettungswagen in eine Klinik transportiert wurde.
Sorgen um Fohlen-Profi: Castrop muss mit Rolltrage vom Platz
Der Hergang des Unglücks: Castrop war nach etwa 60 Minuten auf dem Platz ohne gegnerisches Zutun auf einmal am Boden. Umgehend kamen vier Sanitäter sowie ein Mediziner zu Hilfe, die eine Stabilisierung seiner Schulter anstrebten, aber die Qualen wirkten gewaltig.
Als er aufstehen wollte, um vom Spielfeld zu gehen, brach der südkoreanische WM-Teilnehmer wieder in sich zusammen. Nur mithilfe einer Rolltrage konnte er schließlich weggebracht werden. Das berichtet „Bild.de“.
Dabei bot das Spiel aus sportlicher Sicht einiges, obwohl die Gladbacher anfangs Startschwierigkeiten hatten. Zwar brachte Wael Mohya sein Team schon in der 4. Minute in Front, aber im Anschluss passierte eine ganze Weile kaum etwas.

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Jens Castrop wird verletzt vom Feld gebracht.
Isac Lidberg konnte erst in der 33. Minute per Kopfball nachlegen. Danach fielen die Tore aber im Minutentakt: Iaia Manco Danfa traf doppelt (33./35.), Mohya legte ebenfalls nach (37.) und auch Kevin Stöger (39.) trug sich in die Torschützenliste ein, was das Resultat nach oben trieb. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff gelang dem Neuzugang aus Japan, Zento Uno (43.), sein allererstes Tor für die Borussia.
Wael Mohya hatte sich vor der Partie laut „Bild“ über seine Nationalteam-Karriere geäußert. Eine Wahl zwischen Marokko und Deutschland ließ er dabei offen: „Es ist noch alles offen, ich will mich im Moment komplett auf die Vorbereitung und einen guten Start mit Gladbach fokussieren“.
Für den zweiten Durchgang wurde das gesamte Team ausgetauscht. Die Fohlenelf zog das Tempo daraufhin merklich an. Direkt nach dem Seitenwechsel gelangen dem VfL binnen sieben Minuten vier zusätzliche Treffer, was den Spielstand von 7:0 auf 11:0 anwachsen ließ.
Die Torschützen waren Shuto Machino (48./73.), Castrop noch vor seinem Unglück (49.), Tim Kleindienst (50./84.), Florian Neuhaus (53.) sowie Franck Honorat (77.).
Ein Wechsel sorgte jedoch für den größten Gänsehaut-Faktor: Kultspieler Patrik Herrmann, inzwischen im Marketing-Bereich des Klubs beschäftigt, kam für die Schlussphase für 20 Minuten ins Spiel. Die Freude der angereisten Gladbach-Anhänger war aufgrund von Castrops Verletzung allerdings gedämpfter als man hätte annehmen können. (red)
