Abgang offiziell„Nur angedeutet“: Schröder findet deutliche Worte zu Reyna

Giovanni Reyna und Jens Castrop in Sportkleidung

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Giovanni Reyna (l.) ist offiziell kein Gladbach-Spieler mehr.

Das war’s nach nur einer Saison: Für Gio Reyna geht die Reise weiter nach Frankreich. Gladbach-Boss Rouven Schröder macht deutlich, dass er mit den Leistungen nicht zufrieden war.

Die Zeit von Giovanni Reyna bei Borussia Mönchengladbach findet ein schnelles Ende. Es war bereits ein offenes Geheimnis, dass die Zusammenarbeit nach nur einer Spielzeit beendet wird, nachdem der US-Amerikaner für Verhandlungen über einen Wechsel dem Trainingslager am Tegernsee fernblieb. Jetzt ist es endgültig offiziell: Der kreative Mittelfeldmann schließt sich Racing Straßburg an. 

In Frankreich startet für den 23-Jährigen eine neue Etappe; er hat dort einen langen Vertrag bis 2031 unterzeichnet. An den Niederrhein fließt für diesen Wechsel eine stattliche Summe, die sich mit Bonuszahlungen auf vier Millionen Euro belaufen soll. Darüber hinaus hat sich Borussia eine Klausel für den Fall eines zukünftigen Verkaufs gesichert. Das berichtet „Kicker“.

Schröder: „Wir haben klar gesagt ...“

Rouven Schröder, der Sport-Boss der Borussia, lieferte die Erklärung für den vorzeitigen Abschied: „Gio ist ein exzellenter Spieler, der in seinem Jahr hier bei Borussia sein Potenzial leider nur angedeutet hat, dazu aufgrund einiger Verletzungen nicht dauerhaft seine Fähigkeiten auf dem Platz zeigen konnte.“ Deutliche Worte: Die Leistungen waren nicht ausreichend!

Schröder ergänzte: „Wir haben klar gesagt, dass wir den Kader verändern und verkleinern wollen und müssen. Daher sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass eine Trennung in diesem Sommer der richtige Schritt für beide Seiten ist. Wir wünschen ihm bei seiner spannenden Herausforderung in Frankreich alles Gute und viel Erfolg.“

Die Episode am Niederrhein stand für Reyna unter keinem guten Stern. Seine Bilanz in 19 Partien der Bundesliga, in denen er 15 Mal als Einwechselspieler fungierte, ist überschaubar: ein Treffer und eine Torvorbereitung. Verletzungsprobleme bremsten ihn wiederholt aus. Bei der großen Dichte an Talenten im Angriffszentrum, wie Wael Mohya oder auch Hugo Bolin, hätte er es in der kommenden Saison wohl ohnehin nicht leicht gehabt, sich durchzusetzen.

Der Wechsel von Borussia Dortmund an den Niederrhein vor einem Jahr kostete circa 3,3 Millionen Euro. Sein Arbeitspapier bei den Fohlen war ursprünglich bis 2028 datiert. Mit dem neuen Coach Hugo Oliveira an der Seitenlinie soll in Straßburg jetzt der große Durchbruch folgen. (red)

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