„Könnt euch denken, was er mir gesagt hat“Gladbachs Neuer holt sich Tipps bei Borussia-Ikone

David Herold und Robin Hack gehen vom Trainingsplatz.

Copyright: IMAGO / fohlenfoto

David Herold und Robin Hack im Training.

David Herold verrät: Das flüsterte ihm Gladbach-Legende Stindl!

In Rottach-Egern sprüht David Herold nur so vor Energie. Der Neuzugang von Borussia Mönchengladbach will in der Bundesliga voll durchstarten und die linke Flanke der Fohlenelf neu beleben. Der 23-Jährige strotzt vor Selbstvertrauen und macht aus seinen Zielen kein Geheimnis.

„Ich wäre jetzt nicht hier, wenn ich es mir nicht zutrauen würde. Für mich ist das auch der nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung. Ich habe sehr schöne Erfahrungen in Karlsruhe gemacht und bin jetzt bereit für die Bundesliga. Ich freue mich auf die ersten Spiele“, erklärte Herold.

„Werden sehen, wer die Dinger verwerten darf“

Dass er eine echte Waffe sein kann, hat er bereits angedeutet: Sieben Torvorlagen gelangen ihm in der abgelaufenen Spielzeit im Dress des Karlsruher SC in Liga zwei. Wer seine scharfen Flanken am besten verwerten soll? Da gibt sich der Linksfuß ganz diplomatisch: „Das kommt immer drauf an, wie gut meine Flanke ist. Ich glaube, dass wir da vorne eine sehr gute Qualität haben mit Tim Kleindienst, mit Isac Lidberg oder auch mit Shuto Machino. Deswegen werden wir sehen, wer die Dinger verwerten darf.“

Einen wichtigen Tipp holte er sich vor seinem Wechsel von einer wahren Borussia-Ikone: Lars Stindl. Herold verrät: „Als es konkreter wurde, habe ich das eine oder andere Gespräch geführt. Ihr könnt euch denken, was er mir gesagt hat: dass Borussia ein Riesenverein ist. Und bis jetzt hat sich alles bestätigt“. Das berichtet „rp-online.de“.

Doch es war nicht allein die sportliche Perspektive in der höchsten deutschen Spielklasse, die ihn an den Niederrhein lockte. Der Abwehrmann ist begeistert von seinem neuen Verein: „Borussia ist ein Riesenverein. Auch mit der Historie und allem, was dahintersteckt. Die Wucht bekommt man auch hier im Trainingslager mit. Den Schritt in die Bundesliga bei so einem Verein zu machen, bedeutet mir enorm viel“, sagte er.

Seine persönliche Mission ist ebenfalls deutlich formuliert: „Ich habe Bock, mit Borussia anzugreifen und eine erfolgreichere Saison zu spielen als die letzte.“

Um einen Stammplatz auf der linken Seite wird er sich mit dem talentierten Lukas Ullrich messen müssen. Es deutet sich ein offenes Rennen um die Position in der ersten Elf bis zum Saisonstart an. Herold bringt dabei vor allem seine herausragenden körperlichen Fähigkeiten ins Spiel, die ein Hauptgrund für seine Verpflichtung waren. Bei den gelaufenen Kilometern, den intensiven Läufen sowie der Sprintanzahl zählte er 2025/26 zu den besten fünf Akteuren. Genau in diesen Bereichen will sich die gesamte Gladbacher Mannschaft verbessern.

Auch neben dem Rasen scheint die Eingewöhnung reibungslos zu verlaufen. Der Teamgeist ist bereits spürbar, wie Herold berichtet: „Einen gezielten Mannschaftsabend gab es noch nicht. Aber ich kann mich an keine Stunde tagsüber erinnern, in der ich alleine war. Wir trinken zwischen den Einheiten gemeinsam Kaffee, spielen Karten. Da sind viele Sachen, die wir miteinander unternommen haben.“

Für den Neuzugang ist dieser Zusammenhalt ein entscheidender Faktor für den Erfolg: „Ich glaube, das ist auch wichtig: Wenn du dich neben dem Platz gut verstehst und da eine gute Verbindung entwickelst, dann kann es sich auch auf dem Platz auszahlen.“ (red)

Eugen Polanski trainiert mit.

„Werden ehrliche Gespräche führen“ Polanski legt Gladbach-Profi Abschied nahe