Attacke auf die LigaGladbach-Manager reagiert auf Bayern-Anpfiff

Rouven Schröder in einem Innenraum

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Rouven Schröder wurde mit der Bayern-Kritik konfrontiert.

Zoff um die Sommer-Vorbereitung: So antwortet Gladbach auf die Bayern-Kritik!

Während der FC Bayern seine Zelte in Asien aufschlägt, sendet er eine deutliche Ansage an die Liga. Präsident Herbert Hainer stört sich daran, dass im Vergleich zur Premier League zu wenige Vereine aus der Bundesliga im Sommer auf internationale Reisen gehen.

Außer den Münchnern sind momentan lediglich Borussia Dortmund, RB Leipzig und der SC Paderborn im Ausland aktiv.

Schröder: „Weiß, wie es sich anfühlt“

Und die Reaktion von Borussia Mönchengladbach? Vom Trainingslager am Tegernsee meldet sich Sportchef Rouven Schröder zu Wort und zeigt sich unbeeindruckt von den Münchner Kommentaren.

Er habe die Worte nicht wirklich als Angriff verstanden, sagte er gegenüber „SPORT1“. „Es muss jeder Verein für sich wissen. Wenn es die Möglichkeiten gibt und es reinpasst, dann schaut man natürlich über den Tellerrand, das ist ja vollkommen klar. Von daher habe ich es eher als Motivation verstanden.“

Er ergänzte mit Blick auf seine eigene Vergangenheit: „Ich habe in meiner Karriere mit Vereinen auch schon Auslandsreisen gemacht, daher weiß ich auch, wie es sich anfühlt. Es ist eine spannende Reise und muss für jeden reinpassen.“

Hainer hatte zuvor bei einem Medientermin kein Blatt vor den Mund genommen. „Die Bundesliga steht im Vergleich zur Premier League deutlich, deutlich im Hintergrund“, so seine klare Ansage. Er formulierte einen Weckruf an die anderen Vereine: „Es kann nicht sein, dass der FC Bayern den Wagen allein zieht, sondern wir brauchen hier eine deutlich aktivere Unterstützung der gesamten Bundesliga.“

Kurz davor hatte sich bereits Bayerns Marketingvorstand Rouven Kaspar in die gleiche Kerbe geschlagen. Er verlangte, dass die übrigen Vereine „auch ihre Fußballschuhe mal packen müssen und es Pflicht ist, ins Ausland zu reisen“. Ein unmissverständlicher Hinweis an die Konkurrenz im eigenen Land. (red)

Jens Castrop von Borussia Mönchengladbach liegt verletzt auf dem Rasen und schreit vor Schmerzen.

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