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Von Achim Müller Achim Müller

„Sind das gallische Dorf am Niederrhein” Manager will Großmächte weiter ärgern

Max Eberl ist aktuell guter Dinge.

Max Eberl ist aktuell guter Dinge.

Mönchengladbach - Borussia steht als Top-Vier-Team vor dem Derby-Doppel-Whopper. Sonntag (15.30 Uhr) kommt Abstiegskandidat und Erzrivale 1. FC Köln in den Borussia-Park. Am Spieltag darauf geht es zum Vorletzten Fortuna Düsseldorf. Mit einem zweifachen Derby-Dreier könnte Gladbach weiter im Titelrennen bleiben.

Max Eberl will oben dranbleiben

Geht es nach Manager Max Eberl (46), surft Gladbach in den nächsten Wochen auf einer Euphorie-Welle durchs Rheinland. Bei der Sky-TV-Show „Wontorra on Tour” sagte Eberl am Montagabend: „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel in Leipzig gezeigt, die erste Halbzeit von uns war herausragend. Insgesamt gehen wir mit einem richtig guten Gefühl aus diesem Top-Spiel heraus.“

Eberl schreibt nach dem 2:2 die Jagd auf die großen Drei, sprich Bayern, Leipzig, Dortmund, noch nicht ab. Er sagte: „Ich hoffe, dass wir bis zum Ende oben dabeibleiben können. Wir sind das kleine, gallische Dorf am linken Niederrhein, das gegen die Großmächte ankämpft. Wir wollen das, dafür arbeiten wir.“

Dass nach der Rückeroberung der Tabellenspitze der FC Bayern nun davonzieht, das wäre nicht nach dem Geschmack des gebürtigen Münchners Eberl: „Dieses Jahr sieht es so aus, dass vielleicht doch drei, vier, fünf Mannschaften enger zusammen sind und die Bayern sich nicht nur auf einen Kontrahenten konzentrieren können, sondern sich sogar auf zwei, drei Kontrahenten konzentrieren müssen. Das macht es spannend. Das ist das, was wir in Deutschland wollen. Der Beste soll Meister werden, aber wir wollen die bestmögliche Spannung haben. Und danach sieht es momentan ja aus.“

Max Eberl gefällt Chemie zwischen Marco Rose und Mannschaft

Eberl lobte zudem seinen neuen Cheftrainer: „Wir sind mit Marco Rose sehr zufrieden. Die Spieler glauben an den Trainer und an das, was er sagt. Sie merken, dass das, was sie tun, funktioniert. Das Spiel am Samstag in Leipzig war ein gutes Beispiel dafür. Die Symbiose zwischen Trainer und Mannschaft ist da und passt sehr gut.“

Mit Blick auf das doppelte Derby gegen die Herausforderer aus Köln und Düsseldorf sagt er: „Wir haben jetzt zwei hochemotionale Spiele vor der Brust. Rheinische Derbys. Heimspiel gegen Köln, dann in Düsseldorf. Ich bin mir sicher, dass wir da einen guten Matchplan haben werden, um gewinnen zu können. Und da ist es so, dass wir theoretisch als Sieger vom Platz gehen müssten, aber die Spiele müssen erst einmal gespielt werden. Und darum haben so viele Menschen Spaß am Fußball, weil eben Dinge nicht vorhersehbar sind.“

In der vergangenen Saison waren die Fohlen nach dem 20. Spieltag in der Liga wochenlang abgeschmiert, verzockten so noch die Champions League. Das soll sich nun nicht erneut wiederholen. Eberl: „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit der Qualität, die wir haben, wenn wir diese in den Großteilen der Spiele auf den Platz bekommen, auch die nötigen Punkte holen werden, um vielleicht ein Stückchen besser als Platz fünf abzuschließen.“

Da hätten die Gladbach-Fans sicherlich auch nichts dagegen. Doppelte Derby-Dreier gegen Köln und Düsseldorf würden die Rückrunden-Euphorie am Niederrhein in diesem Zusammenhang noch weiter befeuern.