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Gemeinsam aus der Krise Gladbach-Manager schickt Wunsch an die Gesellschaft

Max Eberl wünscht sich mehr Gemeinschaft und Solidarität im Umgang miteinander.

Max Eberl wünscht sich mehr Gemeinschaft und Solidarität im Umgang miteinander.

Mönchengladbach - Die Corona-Pause bringt einen großen Einschnitt ins schnelllebige Fußballgeschäft. Gladbachs Manager Max Eberl (46), der die Fohlen zusammen mit Geschäftsführer Stephan Schippers (52) durch die Krise steuert, sieht darin allerdings auch eine Chance.

„Generell könnten in der Gesellschaft ein paar Dinge entstehen, die in den vergangenen Jahren verloren gegangen sind: Solidarität, Respekt, Miteinander“, sagt Eberl, für den sich der Alltag im Moment primär nicht um Spielertransfers und Verträge dreht, sondern darum, möglichst alle Arbeitsplätze im Verein zu erhalten.

Gladbach: 150 Arbeitsplätze sollen gesichert werden

Wie die Profis verzichtet Eberl gemeinsam mit weiteren Führungskräften in der kommenden Zeit auf einen Teil seines Gehalts. Dadurch sollen die Arbeitsplätze der über 150 festangestellten Mitarbeiter gesichert werden.

In der „Fohlen-DNA“ (hier lesen Sie mehr), die sich der Klub selbst auf die Fahne geschrieben hat, heißt es unter anderem: „Wir siegen zusammen. Wir leiden zusammen. Wir stehen zusammen. Demütig im Erfolg. Respektvoll im Miteinander. Eine Einheit, eine Familie, eine Herde.“

Eberl: „Wir haben das in vielen Belangen schleifen lassen“

Gegenüber „Sky“ sagt Eberl: „Die Menschen, die hier arbeiten, haben uns jahrelang diesen großartigen Erfolg ermöglicht. Wir möchten zusammen durch diese Krise kommen.“ Das Wort Solidarität hat dabei für den Manager eine große Bedeutung. „Es wird wie das Thema Gemeinschaft in den letzten Tagen sehr viel verwendet. Ich hoffe, dass das Einzug in allen Bereichen erhält.“

Eberl formuliert einen klaren Wunsch: „Wir haben das in vielen Belangen schleifen lassen. Viele haben mehr nach sich geschaut als nach anderen. Ich wünsche mir, dass wir nach dieser Krise, die wir gerade in Deutschland, Europa und auf der Welt erleben, das Wort Solidarität auch mit Leben füllen.“