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Mohya schreibt Geschichte Gladbach-Juwel verewigt sich in der Klub-Historie

Wael Mohya im Einsatz für Borussia Mönchengladbach gegen den FC Bayern.

Wael Mohya (r.) war bei der Gladbach-Niederlage beim FC Bayern der Schütze des Ehrentreffers.

Die Laune bei Borussia Mönchengladbach war nach dem 1:4 gegen Bayern München am Tiefpunkt. Nach dem Abpfiff erhitzte vor allem die umstrittene Elfmeter-Entscheidung mit der Roten Karte für Rocco Reitz die Gemüter.

Trotz des ganzen Frusts gab es aber auch einen Moment für die Geschichtsbücher: In der Nachspielzeit wurde Wael Mohya zum jüngsten Torschützen, den die Fohlen in ihrer langen Vereinshistorie je hatten.

Eugen Polanski sehr zufrieden mit Wael Mohya

Das Talent aus dem eigenen Nachwuchs sicherte sich mit diesem Tor einen Platz in den Geschichtsbüchern des Vereins. Ganze 17 Jahre, zwei Monate und drei Tage zählte das Juwel der Fohlen bei seinem Treffer.

Damit brach er den alten Rekord von Marco Villa. Dieser war 1996 bei seinem Debüt-Tor 18 Jahre, einen Monat sowie 19 Tage alt. Coach Eugen Polanski zeigte sich nach der Partie zwiegespalten: „Es ist fast schade, dass das bei so einem Ergebnis am Ende ein bisschen untergeht. Aber das erste Tor der Karriere gegen Bayern München zu erzielen – da kann man sich Schlechteres aussuchen.“

Dieser historische Erfolg ist für Mohya der vorläufige Höhepunkt seines kometenhaften Aufstiegs. Er gehört seit Saisonstart zur festen Größe im Profi-Team und stand schon neun Mal in der Liga auf dem Rasen.

Gegen den VfL Wolfsburg hatte er in der Hinrunde am 14. Spieltag sein Debüt gefeiert. Damals wurde er mit 16 Jahren zum jüngsten eingesetzten Borussia-Profi überhaupt. Rund drei Monate danach folgten der erste Torerfolg sowie die nächste Bestmarke.

Polanski war voll des Lobes für sein Talent und hob dessen Bedeutung für die kommenden Aufgaben hervor. „Das wird der Junge für die Ewigkeit behalten. Wir werden ihn weiter gut begleiten und brauchen ihn gegen St. Pauli und Köln sicher, auch weil er bei den Fans so gut ankommt. Und bei mir auch“, erklärte der Trainer. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.