„Absoluter Schwachsinn“ Nach Frankfurt-Rückkehr: Hütter zieht Gladbach-Aussage zurück
Adi Hütter ist zurück in der Bundesliga.
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Adi Hütter (56) feiert fünf Jahre nach seinem turbulenten Abschied sein Comeback bei Eintracht Frankfurt. Sein Abgang in Richtung Borussia Mönchengladbach hatte damals für Missstimmung gesorgt.
Der Coach aus Österreich unterschrieb nun einen langfristigen Kontrakt bis 2029. Er hat seine Landsleute Christian Peintiniger und Klaus Schmidt als Co-Trainer im Schlepptau.
Hütter über Aussagen nach Gladbach-Wechsel: „Ein großer Fehler“
Bei seiner Präsentation am Sonntag ergriff Hütter die Chance, um sich bei den Eintracht-Fans für seinen unschönen Abgang zu entschuldigen. Vor allem seine damalige Aussage, dass sich bei seinem Transfer nach Gladbach lediglich die Vereinsfarben ändern würden, haftet ihm bis heute an, wie die „Frankfurter Rundschau“ berichtet.
Der Österreicher, der schließlich nur ein Jahr in Gladbach blieb, ist reumütig. „Das ist absoluter Schwachsinn, das kann man in der Form gar nicht machen“, räumte Hütter jetzt ein. „Das war ganz klar ein großer Fehler.“
Der Trainer aus Vorarlberg verabschiedete sich damals nicht gerade im Frieden von der Eintracht. Es gab sogar ein Zerwürfnis mit Vorstandssprecher Axel Hellmann, aber die beiden Streithähne haben sich inzwischen wieder ausgesöhnt.
Sein Comeback sei für ihn „super“ und „sehr, sehr emotional“, betonte er nun. Sportvorstand Markus Krösche geht mit der Wahl von Hütter auf Nummer sicher. Nach dem fehlgeschlagenen Versuch mit Albert Riera wollte er ein weiteres Wagnis vermeiden. Ein Bewerber wie Matthias Jaissle war zwar reizvoll, doch Hütter kennt den Verein wie seine Westentasche. „Adi kennt die Strukturen, das Umfeld und Personen, es bedarf keiner besonderen Eingewöhnungszeit“, so Krösche.
Für Hütter selbst ist das Comeback ein sehr persönliches Anliegen. Er ist Feuer und Flamme für den neuen Job, weshalb er sogar einem Verein aus der englischen Premier League einen Korb gab. Die Tatsache, dass die Eintracht international nicht vertreten ist, spielt für ihn keine Rolle. Der erfahrene Coach empfindet es so, dass sein Auftrag in Frankfurt noch nicht abgeschlossen, sondern „irgendwie unvollendet“ ist.
Seine Vorstellung ist eindeutig: „Wir brauchen Lösungen im letzten Drittel, wollen kreativen Fußball.“ Der Coach verlangt, dass seine Mannschaft „dominant in der gegnerischen Hälfte“ agiert. Mit diesem frischen Elan möchte er erreichen, was unter seinem Vorgänger nicht gelang. „Ich will“, sagt er, „die Begeisterung wieder anfachen.“ (red)
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