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„Nicht unbedingt Verein wechseln“ Nach Verletzungs-Albtraum: Kleindienst mit klarer Ansage!

Gestikulierender Mann und Sportler

Gestikulierender Mann und Sportler.

Für Tim Kleindienst (30) ist eine Spielzeit zum Abhaken endlich vorbei. Der Spielführer von Borussia Mönchengladbach war aufgrund einer langwierigen Knieverletzung in der vergangenen Saison kaum im Einsatz.

Der Angreifer ließ sich aber auch durch die monatelange Auszeit nicht unterkriegen und bewahrte sich seinen Optimismus. Er ist der Meinung, dass es „verschenkte Zeit“ sei, sich von einer Verletzungspause demotivieren zu lassen, da dies einen nur ausbremst. Solche Rückschläge sind für ihn Teil des „Berufsrisiko“, erklärte Kleindienst im Interview mit „bild.de“.

Rücktritts-Gedanken bei Kleidienst? „Absolut nein“

Gedanken an ein Ende seiner Laufbahn habe er zu keiner Zeit gehabt: „Absolut nein“, machte Kleindienst unmissverständlich deutlich. Er habe stets auf seinen Körper vertraut. Deshalb war sein Kurzeinsatz von fünf Minuten am finalen Spieltag für ihn auch so wertvoll, um die Spielzeit „gemeinsam mit unseren Fans auf dem Rasen abschließen“ zu können.

Auf eine Traum-Spielzeit folgte eine Horror-Saison, doch jetzt wünscht er sich eine Wiederholung seines ersten Jahres bei der Fohlenelf, in dem er 16 Tore in der höchsten deutschen Spielklasse schoss. 

Seine Ambitionen sind nach wie vor riesig. Die Performance bei Borussia muss passen, damit er weiterhin für das DFB-Team berufen wird. Der Erfolg des Teams habe für ihn jedoch oberste Priorität.

Liebäugelt Kleindienst mit einem Wechsel zu einem Topklub, wenn er wieder richtig in Form kommt? Am liebsten würde er seinen Traum von internationalen Spielen mit der Fohlenelf verwirklichen.

Der Stürmer sagte dazu: „Dafür muss ich ja nicht unbedingt den Verein wechseln, ich fühle mich bei Borussia sehr wohl.“ Als Beispiel nannte er Hoffenheim: Der Klub wäre beinahe abgestiegen und kämpfte dann bis zum letzten Spieltag um einen Startplatz in der Königsklasse. Seine Schlussfolgerung lautet: „Am Ende ist das möglich.“

Kleindienst bezog klar Stellung zu der These eines Mentalitätsproblems, die Rocco Reitz nach einer Niederlage aufgeworfen hatte. Er nahm sich dabei selbst in die Verantwortung und sagte: „Ich würde von mir schon behaupten, dass ich einer bin, der andere mitzieht und andere animieren kann, sich nochmal selbst zu motivieren.“

Allerdings sei er nicht der Einzige, der diese Aufgabe hat. Er zählt dabei auf Kevin Diks und Philipp Sander. Auch Moritz Nicolas sei ein solcher Spieler. Darüber hinaus sei Nico Elvedi jemand, der durch seine Performance ein Vorbild ist. Kleindienst zeigte sich zuversichtlich, dass die Mannschaft in dieser Hinsicht Fortschritte machen wird. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.