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Nach Gladbach-Verhandlungen Entscheidung bei WM-Fahrer gefallen

Rani Khedira geht mit Mitspielern enttäuscht vom Platz.

Rani Khedira wurde bei Borussia gehandelt.

Das war’s dann wohl! Ein heiß diskutiertes Transfer-Thema bei Borussia Mönchengladbach hat sich nun final erledigt. Rani Khedira (32) kommt nicht an den Niederrhein.

Der Deal mit dem Abräumer für die Sechser-Position sei gescheitert, da die Verhandlungen zwischen Khedira und den Gladbacher Verantwortlichen zu keinem Ergebnis führten. Das berichtet „Bild“.

Für den erfahrenen Spieler geht es somit nach seinem WM-Einsatz für Tunesien Ende Juli wieder zurück nach Berlin-Köpenick. Die Nordafrikaner haben nach zwei völlig verpatzten ersten Gruppenspielen keine Chance mehr auf die K.o.-Runde.

Bei Union ist Khedira seit seiner Ankunft im Sommer 2021 zufrieden. Er mauserte sich zu einer der zentralen Führungsfiguren im Team der Eisernen. Seine starke Bilanz: 185 Einsätze in Pflichtpartien, bei denen er achtmal traf.

In der abgelaufenen Spielzeit verblüffte der Sechser obendrein mit einer für ihn untypisch hohen Ausbeute von fünf Toren. Khedira plant, seine Laufbahn noch zwei oder drei Spielzeiten fortzusetzen. Dafür wäre allerdings eine vorzeitige Verläbgerung seines bis 2027 gültigen Arbeitspapiers durch die Hauptstädter erforderlich.

Auch aus sportlicher Perspektive deutet vieles auf einen Verbleib hin, da Khediras enorme Laufbereitschaft, seine Zweikampfstärke und sein aggressives Anlaufen perfekt zur Philosophie des neuen Union-Coaches Mauro Lustrinelli (50) passen.

Nachdem der Wechsel zu Gladbach nicht zustande kam, scheint ein Verbleib in Köpenick nun so gut wie sicher. (red)