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Nächster Rauswurf bei der Borussia! Rouven Schröder greift knallhart durch

Gladbachs Sportboss Rouven Schröder kommt ins Stadion.

Gladbachs Sportboss Rouven Schröder vor dem Spiel von RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach. 

Der personelle Kahlschlag bei Borussia Mönchengladbach geht in die nächste Runde! Sportboss Rouven Schröder (50) macht ernst mit seinem angekündigten Umbau des Betreuerstabs von Eugen Polanski (40) und fällt eine weitere Entscheidung. Nachdem bereits Vereinslegende Oliver Neuville (53) zur U23 abgeschoben wurde, muss nun der nächste bekannte Name dran glauben.

Für Assistenzcoach Guido Streichsbier (56) ist das Kapitel bei den Fohlen beendet, er wurde von seinen Aufgaben entbunden. Der erfahrene Trainer der DFB-Nachwuchsteams (U18 und U19) war erst 2023 auf Wunsch von Gerardo Seoane (47) an den Niederrhein gewechselt.

Guido Streichsbier hat keine Zukunft in Gladbach 

Die Verkündung der Trennung am Mittwoch war dabei ziemlich kurios: Die Nachricht wurde in einer Pressemeldung über den Athletikbereich in einem knappen Abschnitt ganz zum Schluss versteckt. Das berichtet „bild.de“.

Von Schröder gab es für Streichsbier nur wenige Worte zum Abschied: „Wir danken Guido herzlich für seine Arbeit und wünschen beruflich und privat für die Zukunft alles Gute.“ Die entstandenen Lücken im Staff von Polanski bleiben aber nicht lange unbesetzt. Mit Markus Gellhaus (56) und Jan-Moritz Lichte (46) rücken direkt zwei neue Männer in den Trainerstab auf.

Aber das war’s noch lange nicht mit den Änderungen. Auch in anderen Abteilungen wird kräftig umgebaut. Die Position des Athletiktrainers übernimmt Jörn Menger (48), der schon Erfahrungen beim VfL Bochum und FC Schalke sammelte. Im Team-Management wird Sophie Günthel unter der Führung von Yannick Langesberg die neue „Player-Care-Managerin“.

Für Aufsehen sorgt zudem die Einstellung eines Dolmetschers für Japanisch, Atsushi Waki. Diese Maßnahme verdeutlicht die zunehmende Wichtigkeit der japanischen Spieler im Team.

Schröder begründet den Schritt so: „Wir sind davon überzeugt, dass das alles wertvolle Personalien sind, damit sich insbesondere die neuen Spieler noch schneller akklimatisieren und Top-Leistungen bringen können.“

Vor Kurzem erst sicherte sich Borussia die Dienste des japanischen Mittelfeld-Talents Zento Uno (22) von Shimizu S-Pulse. Außerdem ist Shuto Machino (26) schon seit einem Jahr im Klub, konnte sich bislang aber noch nicht richtig beweisen. Und es könnte noch ein weiterer Landsmann folgen: Gerüchte besagen, dass Ex-Borusse Ko Itakura (29) ganz oben auf der Liste steht, sollte Nico Elvedi (29) den Klub im Anschluss an die WM verlassen. (red)