Neue Rolle, klare Worte Das ist der Plan von Gladbachs Mentalitäts-Monster
Gladbachs Philipp Sander stellt sich neuer Positions-Konkurrenz
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Bei Borussia macht Philipp Sander eine krasse Veränderung durch. Niemals hätte er vor der Spielzeit damit gerechnet, dass sich seine Rolle auf dem Platz so wandeln würde. Doch der eigentliche Sechser ist jetzt als Innenverteidiger im Einsatz.
Eine neue Rolle, die er voll annimmt. Das bedeutet für ihn einen doppelten Konkurrenzkampf gegen Leute wie Kota Takai, Joe Scally, Yannik Engelhardt, Rocco Reitz und Jens Castrop. Sander findet das aber gut: „Ich habe auf zwei Positionen die Chance, zu spielen.“
Klar, so ein Rollenwechsel braucht eine gewisse Anlaufzeit, denn die Jobs auf dem Feld sind total verschieden. Sander macht aber deutlich, dass die festen Vorgaben von Trainer Eugen Polanski die Prozesse bestimmen und ihm die Anpassung leicht gemacht haben. Dazu zählen eine disziplinierte Absicherung und ein couragierter Spielaufbau. Auch der Rückhalt von seinen Teamkollegen wie Nico Elvedi und Kevin Diks war eine riesige Unterstützung für ihn. Das berichtet „rp-online.de“.
Sander wird als Anführer und Willens-Profi gesehen. Aber wie kommt so eine Gewinner-Einstellung zustande? Für ihn ist die Antwort simpel: Man braucht die richtigen Typen, Disziplin und vor allem viel Training. „Auch Mentalität kann trainiert werden“, hebt er hervor. Das Fundament dafür bilde die Kultur auf dem Trainingsplatz. Sein Credo: „Wie du trainierst, spielst du auch.“ Es sei entscheidend, in jeder Session mit vollem Einsatz voranzugehen, die jungen Kerle anzuleiten und von ihnen ebenfalls Leistung zu fordern.
Dieser absolute Siegeshunger muss schon im Training anfangen und sich dann auf die Spiele in der Bundesliga übertragen. Angesprochen auf die Achterbahn-Leistungen des Teams, wie die 1:5-Klatsche in Hoffenheim, verlangt Sander mehr Courage. Die Mannschaft soll wieder öfter die direkten Duelle suchen. Das wäre auch eine Methode, um ein Signal zu senden – aber nicht mit übertriebener Härte, sondern mit Selbstbewusstsein und starker Ballpräsenz.
Für die nächste Zeit hat Sander eine klare Agenda. Das Team soll wieder zur Festung im eigenen Stadion werden, um die Fans zu begeistern und eine gewaltige Energie zu entfesseln, wie bei den Erfolgen gegen Köln und Augsburg. Seine feste Überzeugung: „Wir werden ganz sicher mehr Punkte daheim holen als im letzten Jahr.“
Ein Höhepunkt seiner Karriere, der für immer bleibt, war sein Tor beim Derby-Triumph über Köln im letzten November – ein magischer Augenblick, der für eine positive Wende sorgte. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.