Neuer Fohlen-Anführer? Gladbach-Zugang Leopold mit klarer Ansage
Enzo Leopold hat viel vor.
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Er zählt zu den sieben neuen Gesichtern und hat sofort große Ziele: Enzo Leopold möchte bei Borussia Mönchengladbach umgehend eine tragende Rolle spielen.
Der 25-Jährige, der bei Hannover 96 in der letzten Saison die Kapitänsbinde trug, will auch bei den Fohlen vorangehen. Seine ersten Eindrücke sind durchweg positiv: „Die Jungs haben mich super aufgenommen“, meint Leopold und redet von einer „super Truppe auf dem Platz und in der Kabine.“
Leopold fragte bei Engelhardt nach
Der zentrale Mittelfeldakteur hat seinen Transfer sorgfältig geplant. Zuvor informierte er sich bei Yannik Engelhardt, einem Bekannten aus seiner Zeit beim SC Freiburg.
„Er hat mir sehr positiv von Gladbach berichtet“, verrät Leopold. Entscheidend waren am Ende jedoch die Unterhaltungen mit Rouven Schröder, welche er als „sehr offen, sehr transparent, sehr authentisch“ bezeichnet. Diese direkte Kommunikation machte ihm den Schritt zu Borussia einfach. Das berichtet „rp-online.de“.
Unter Trainer Eugen Polanski geht es in der Vorbereitung richtig zur Sache. Die Einheiten sind extrem fordernd, was bereits der gefürchtete Shuttle-Run-Test am Montag unter Beweis stellte. Bei dieser Konditionsprüfung, bei der Signaltöne die Geschwindigkeit stetig erhöhen, zeigten drei Akteure die größte Ausdauer: Wael Mohya, der junge Mathieu Nguefack und David Herold machten bis ganz zum Schluss mit.
Aber nicht jeder konnte bei diesem Temporennen überzeugen. Für Franck Honorat war als erster Spieler Schluss, wenig später musste auch Florian Neuhaus aufgeben. Drei andere Profis nahmen an der Belastungsprobe gar nicht erst teil: Yukhym Konoplia, Tim Kleindienst und Nathan Ngoumou hatten stattdessen eine entspannte Einheit mit Passspiel und Fußballtennis.
Polanski konnte auch am Dienstag nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Wegen kleinerer Verletzungen vom Vortag mussten Kevin Diks und Iaia Manco Danfa weiter passen, ihre Rückkehr wird aber im Wochenverlauf erwartet. Zento Uno und Tomas Cvancara arbeiten derweil noch individuell an ihrer Fitness. Damit waren am Dienstag 22 Feldspieler bei der etwa 105 Minuten langen Einheit dabei, in der an der Taktik gearbeitet wurde.
Zum Abschluss gab es ein kleines Turnier, Fünf gegen Fünf. Den Sieg sicherte sich schließlich „Team Rot“ mit Florian Neuhaus, Jan Leszczynski, Dillon Berko, Hugo Bolin und Isac Lidberg. Für Leopold startet jetzt der Konkurrenzkampf um einen Platz in der ersten Elf gegen Spieler wie Philipp Sander, Jens Castrop und Zento Uno. Seine Ambition ist deutlich: „Ich will von Anfang an eine wichtige Rolle spielen“ und er blickt voller Vorfreude auf die Auseinandersetzungen mit den „Besten der Besten“ in der Bundesliga. (red)