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Von Antje Rehse (are)

Bremer trifft für Ösis Ein Hauch von Gladbach bei der WM

Romano Schmid jubelt.

Romano Schmid erzeugte mit seinem Tor für Österreich gegen Jordanien bekannte Klänge.

Gemeinhin gilt eigentlich die Schweiz als die heimliche Gladbacher Nationalmannschaft. Auch bei der WM 2026 stehen beiden Eidgenossen neben dem aktuellen Gladbach-Profi Nico Elvedi wieder eine ganze Reihe Ex-Borussen im Kader.

Doch eine zweite Mannschaft erhebt nun ebenfalls Ansprüche auf den Titel als internationale Gladbach-Vertretung – allerdings aus gänzlich anderen Gründen.

TV-Moderator schunkelt bei WM zu Gladbacher Torhymne

Am Mittwochmorgen (17. Juni) deutscher Zeit startete Österreich unter dem deutschen Trainer Ralf Rangnick ins Turnier. In der 20. Minute durfte das ÖFB-Team gegen Jordanien erstmals jubeln, als der bei Werder Bremen unter Vertrag stehende Romano Schmid per Distanzschuss zum 1:0 traf.

Umgehend erklang im Stadion in San Francisco die Tormusik der Ösis – und die kennen auch Gladbach-Fans nur allzu gut. „Döp Döp Döp“, schallte es aus den Lautsprechern: Die Österreicher bejubeln ihre Tore bei der WM also wie sonst die Gladbacher mit dem Scooter-Hit „Maria (I Like It Loud)“.

Hintergrund: Die Teams durften im Vorfeld der WM ihre Tormusik selbst bestimmen. Auch ein Song, der nach einem Sieg im Stadion gespielt wird, durfte bei der Fifa eingereicht werden. „Maria (I Like It Loud)“ wurde bereits 2023 bei einer Fan-Abstimmung des ÖFB als Nachfolger von „Samsara“ von Tungevaag & Raaban gewählt und wird seitdem regelmäßig bei Länderspielen im Wiener Ernst-Happel-Stadion aufgelegt.

ORF-Moderator Rainer Pariasek schunkelte in San Francisco an der Seite des Experten und Ex-Bundesliga-Stars Andreas Herzog mit, als die österreichische Torhymne für die TV-Zuschauer als kleiner Vorgeschmack auf das Spiel eingespielt wurde.

Bei Deutschland-Toren wird bei der WM „Major Tom (Völlig losgelöst)“ von Tom Schilling gespielt – dank der sieben Tore beim ersten DFB-Spiel gegen Curacao erklang bislang kein anderer Song so häufig wie der Neue-Deutsche-Welle-Hit in einem WM-Stadion in Nordamerika. Nach Siegen des DFB-Teams läuft „An Tagen wie diesen“ von den Düsseldorfer Altrockern Die Toten Hosen.