Pleiten, Pech und Bankdrücker Länderspiel-Frust für Fohlen-Quintett
Borussia-Profi Giovanni Reyna konnte sich bei der Nationalmannschaft nicht unbedingt frisches Selbstbewusstsein erspielen.
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Ein Länderspiel-Wochenende zum Abhaken für die Profis von Borussia Mönchengladbach: Fünf Fohlen waren am Samstag für ihre Nationalmannschaften nominiert, doch Grund zur Freude hatte am Ende keiner.
Ein Trio schaute sogar die komplette Spielzeit nur zu: Jens Castrop (22) sah von der Bank aus die 0:4-Klatsche Südkoreas im Duell mit der Elfenbeinküste. Shuto Machino (25) blieb beim 1:0-Erfolg von Japan in Schottland ebenfalls nur die Zuschauerrolle. Und auch Talent Niklas Swider (19) durfte beim 1:0 der DFB-U19 gegen Griechenland nicht mitwirken.
Reyna und Scally können 2:5-Niederlage nicht abwenden
Noch schlimmer erwischte es Giovanni Reyna (23) und Joe Scally (23) mit der Nationalmannschaft der USA. Das Duo wurde in der Partie gegen Belgien in Atlanta zwar nach 70 Minuten eingewechselt, konnte die heftige 2:5-Niederlage aber nicht mehr abwenden. Die beiden Borussen kamen bei einem Spielstand von 1:4 auf den Platz und konnten keine Impulse mehr geben. Für Scally setzte es obendrein noch eine Gelbe Karte. Das berichtet „bild.de“.
Dabei hatte sich Reyna im Vorfeld noch voller Tatendrang gezeigt. Er war überglücklich über die Einladung zum Nationalteam – und das, obwohl er für Gladbach seit dem 17. Januar beim 0:0 gegen die Mannschaft aus Hamburg keine Sekunde gespielt hatte. Über seine Berufung sagte Reyna: „Ich denke, es ist immer einfacher, wenn man Woche für Woche spielt. Bei mir ist das nicht so. Ich bin glücklich und freue mich sehr, wieder das Vertrauen der Trainer zu genießen.“
Der Offensivmann erklärte auch seine persönliche Herangehensweise: „Ich möchte einfach ich selbst sein. Ich möchte Spaß an meinem Spiel haben, einfach Spaß am Spielen. Natürlich gibt es Richtlinien, an die ich mich halten soll, aber der Trainer lässt den Offensivspielern viel Freiheit. Das wissen wir sehr zu schätzen, denn die meisten Angreifer genießen Freiheit.“
Gegen die Belgier konnte er davon allerdings nichts umsetzen. Die nächste Möglichkeit für Reyna und Scally gibt es am Mittwoch (01.00 Uhr deutscher Zeit) gegen Portugal. (red)
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