Showdown bei Gladbach Schröder kündigt Analyse an – Spieler wollen Polanski
Trainer Eugen Polanski steht am Spielfeldrand.
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Die Saison ist beendet, doch bei Borussia Mönchengladbach fängt die Arbeit jetzt erst richtig an! Nach dem versöhnlichen 4:0-Triumph über die TSG Hoffenheim startet die schonungslose Aufarbeitung.
Im Fokus: die Trainer-Personalie. Obwohl Sportdirektor Rouven Schröder das Thema am Samstag noch wegschieben wollte, steht die Zukunft von Eugen Polanski klar auf dem Prüfstand.
Kabinenansprache der Bosse nach Abpfiff
Schröder meinte, man solle erst einmal „runterzukommen“ und „mal zwei, drei Bitburger mehr zu trinken“. Unmittelbar nach dem Abpfiff gab es aber schon eine Kabinenansprache an das Team, gemeinsam mit Polanski, den Geschäftsführern Stefan Stegemann sowie Markus Aretz und auch Präsident Rainer Bonhof.
Der Zeitplan für die nächsten Tage ist straff. Während ein Teil der Spieler zu Fanclub-Terminen unterwegs war und andere zu ihren Nationalmannschaften reisten, beginnen die Verantwortlichen mit der Analyse.
Eine entscheidende Aussprache zwischen Schröder und Polanski ist bereits terminiert. „Das genaue Datum weiß ich jetzt nicht, aber es werden Gespräche mit Rouven zu führen sein, es sind einige Themen durchzugehen und es wird sich sicher noch ein bisschen ziehen“, äußerte sich Polanski. Er geht davon aus, dass eine Entscheidung noch dauern wird.
Zusätzlich zu zwei Trainingseinheiten sind am Mittwoch ein Testspiel in Spelle und am Freitag eines in Anrath geplant. Das berichtet „rp-online.de“.
Schröder stellte klar, dass der emotionale Saisonausklang die Bewertung nicht verfälschen dürfe. Emotionen seien bekanntlich keine guten Ratgeber, unterstrich der Sportchef. Stattdessen werde man „ganz nüchtern auf alles schauen“. Die Spielzeit, die mit Tabellenplatz zwölf und 38 Zählern endete, hatte „Höhen und Tiefen und einem guten Ausgang und viel Luft nach oben“.
Bevor der Umbau des Kaders angegangen wird, muss die Trainer-Personalie geklärt sein, um die Planungen mit dem künftigen Coach abzustimmen. Polanski selbst möchte sich in der kommenden Woche Rückmeldungen von den Spielern einholen, um zu erfahren, „wo ich noch etwas zu verbessern habe“.
Und aus dem Spielerkreis erhält der Coach deutliche Unterstützung! Nico Elvedi formuliert es unmissverständlich: „Eugen hat uns da unten rausgeholt, klar gibt es immer wieder Aufs und Abs, da wollen wir uns stabilisieren, und ich denke, dass der Trainer uns das geben kann“.
Auch Kapitän Tim Kleindienst stärkt Polanski den Rücken: „Eugen hat zu einer Saisonphase übernommen, die nicht einfach war. Da soll mir erst mal einer einen Trainerneuling zeigen, der kommt und hier ein Feuerwerk abbrennt. Er hat gemacht, was er machen sollte. Und ich glaube, da steht ihm zu, dass er vielleicht in der nächsten Saison, die Zeit bekommt, vom Vorbereitungsstart an eine Mannschaft zu formen.“
Diese Aussagen werden in der großen Analyse sicher eine gewichtige Rolle einnehmen. Einen festen Zeitplan für eine Bekanntgabe gibt es laut Schröder nicht: „Wenn wir eine Entscheidung haben, geben wir sie bekannt, aber wir machen es sorgfältig“. (red)
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