Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Polanski-Zukunft weiter unklar Das will der Coach bei Gladbach umkrempeln

Trainer Eugen Polanski gibt Anweisungen an der Seitenlinie.

Trainer Eugen Polanski beim Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen den FC Augsburg. 

Noch immer ist unklar, wie die Reise für Eugen Polanski bei Borussia Mönchengladbach weitergeht. Zwar besitzt der 40-Jährige ein Arbeitspapier bis 2028, doch seine Zukunft ist abhängig von der umfassenden Saison-Analyse, wie von Manager Rouven Schröder angekündigt wurde.

Polanski selbst blickt jedoch schon voraus und hat konkrete Pläne, was bei den Fohlen anders laufen muss.

Polanski: „Ein Typ wie Tim Kleindienst hat die komplette Saison gefehlt“

Als Hauptprobleme hat Polanski die fehlende Beständigkeit und die Mentalität seiner Truppe identifiziert. Viel zu häufig folgten auf überzeugende Vorstellungen unerklärliche sowie frustrierende Leistungseinbrüche. Als perfektes Beispiel für dieses Auf und Ab führte der Coach die bittere 1:3-Niederlage in Augsburg an, die direkt auf einen beeindruckenden Erfolg über Dortmund folgte. Das berichtet „90min.de“.

„Nach einem Rückstand sind wir zu oft in dieser Dauerschleife, dass wir die Kontrolle abgeben“, lautet die gnadenlose Analyse von Polanski. Anstatt mit Zorn und Power dagegenzuhalten, habe es seinem Team oft an der nötigen Einstellung gemangelt, um dem eigenen Plan treu zu bleiben.

Der Trainer gestand offen, dass die Weiterentwicklung des Kaders langsamer verlief, als er es sich vorgestellt hatte. „Ich habe mir in der Theorie schon ausgemalt, dass unsere Entwicklung schneller voranschreitet“, bekannte der 40-Jährige.

Zugleich machte Polanski aber auch auf erschwerte Bedingungen aufmerksam. Insbesondere habe dem Team ein Spieler wie Tim Kleindienst gefehlt. „Ein Typ wie Tim Kleindienst hat die komplette Saison gefehlt“, hob der Gladbach-Trainer den immensen Einfluss hervor, den ein solcher Stürmer schon mit seiner bloßen Präsenz im Training ausübt.

Obendrein sei der Moment seiner Amtsübernahme alles andere als optimal gewesen. „Es war schwierig, in eine laufende Saison einzusteigen, wo in der Vorbereitung bereits Prinzipien vorgegeben wurden“, führte er aus.

Für die kommende Saison hat Polanski, zusammen mit Sportchef Rouven Schröder, eine deutliche Anforderung formuliert: Es werden Spieler mit mehr „Wut“ und „Gier“ gebraucht. Ob er diesen Kaderumbau bei der Borussia allerdings selbst gestalten darf, ist weiterhin völlig offen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.