„Mit ganzem Herzen gelebt“ Profi-Aus für Neuville: Gladbach-Coach wird emotional
Oliver Neuville wird ab nun bei der Gladbacher U23 als Assistenzcoach an der Seite stehen.
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Umbruch im Trainerstab von Borussia Mönchengladbach: In der Vorwoche stellte der Klub die neuen Männer an der Seite von Chefcoach Eugen Polanski (40) vor: Markus Gellhaus (56) sowie Jan-Moritz Lichte (46). Die Konsequenz: Für Vereins-Ikone Oliver Neuville (53) ist als Assistent bei den Profis nun Schluss.
Der früherer Nationalspieler bleibt aber im Verein, für ihn geht es nun zur U23 des Klubs. Dort wird er ebenfalls die Rolle des Assistenztrainers bekleiden. Schon am Freitag soll Neuville seine neue Tätigkeit bei der zweiten Mannschaft aufnehmen. Das berichtet „bild.de“.
Frühere Weggefährten kommentieren unter Neuville-Post
Sieben Jahre war er Teil des Profi-Teams, jetzt hat sich Neuville via Instagram mit emotionalen Worten von seiner Aufgabe verabschiedet. Er sei „unglaublich dankbar“ für diese Zeit, die ihn sehr geprägt habe. „Ich durfte unter verschiedenen Cheftrainern arbeiten, viele großartige Spieler begleiten und besondere Momente erleben“, so Neuville.
Vor allem der Einzug in die Champions League, „unvergessliche Abende auf der größten europäischen Bühne“ sowie packende Bundesliga-Spiele werden ihm ewig in Erinnerung bleiben. „Natürlich fällt es nicht leicht, eine Aufgabe hinter sich zu lassen, die ich mit ganzem Herzen gelebt habe“, postete die Vereins-Ikone.
Aber die Zukunft ruft schon. Mit voller Energie widmet sich Neuville seiner neuen Mission: „Für mich beginnt ein neues Kapitel bei der Borussia. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung einzubringen, junge Spieler auf ihrem Weg zu begleiten und auch in meiner neuen Aufgabe jeden Tag alles für diesen Verein zu geben.“ Schließlich sei die Borussia in den vergangenen 21 Jahren für ihn „mehr als nur ein Verein“ gewesen.
Unter dem Post meldeten sich zahlreiche frühere Weggefährten, die vor allem mit Herzchen-Emojis reagierten. Darunter Weltmeister Christoph Kramer, Frankreich-Stürmer Marcus Thuram und „Maestro“ Raffael, der Neuville auf Portugiesisch als „Phänomen“ feierte. (red)