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Randale in Leipzig Gladbach-Fans hinterlassen Wut und Zerstörung

Gladbachs Fans protestieren gegen RB Leipzig und ihren eigenen Kapitän.

Gladbachs Fans protestieren gegen RB Leipzig und ihren eigenen Kapitän.

Die 0:1-Schlappe von Borussia Mönchengladbach gegen RB Leipzig schlug hohe Wellen – und das nicht nur sportlich. Im Gästeblock hinterließen einige der mitgereisten VfL-Anhänger, insgesamt 4700 an der Zahl, eine Spur der Verwüstung.

In der Red Bull Arena bekamen die Sanitäranlagen die Aggression einiger Chaoten ab. Zwei Toilettencontainer wurden dort komplett demoliert: kaputte Waschbecken, zertrümmerte Mülleimer und herausgerissene Kloschüsseln.

Polizei ermittelt wegen Gladbach-Randale im Gästeblock

Diese Zerstörungswut bleibt nicht ohne Folgen. Ein Polizeisprecher erklärte, dass die Behörden nun wegen Sachbeschädigung ermitteln. Verdächtige Personen konnten bisher allerdings nicht identifiziert werden.

Intern schätzt man den verursachten Schaden auf eine Summe von etwa 5000 Euro. Obendrein hinterließen Glabdachns Auswärtsfahrer im Gästebereich beinahe 6000 Aufkleber gegen RB. Das berichtet „bild.de“.

Aber nicht allein die Randale sorgte für Unverständnis. Im Vorfeld der Begegnung rief der „FPMG Supporters Club e.V.“ zu einem Boykott auf. Dies ist die einzige von Borussia anerkannte Dachorganisation für Fans und zählt 6500 Mitglieder. Die Anhänger wurden gebeten, im Stadion weder Bier noch Bratwurst zu konsumieren. Der Gedanke dahinter: Dem verhassten Rivalen sollte kein weiterer Euro in die Kassen fließen, da der Erwerb eines Tickets ohnehin nicht zu vermeiden sei.

Allerdings erwies sich die ganze Sache als totaler Reinfall. Bereits vor Spielbeginn sah man etliche Gladbach-Fans, die Bier und Wurst in Händen hielten. Die beabsichtigte Protestaktion lief somit ins Leere, ehe sie überhaupt gestartet war.

Der witzige Höhepunkt der Geschichte: Medienberichten zufolge verzeichnete der Stadion-Caterer nach der Partie Einnahmen in gleicher Höhe wie beim letzten Auftritt der Fohlen-Elf im Jahr davor. Für die Initiatoren des Boykotts war das ein Eigentor. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.