Stimmung am Tiefpunkt Gladbach-Fans machen Front gegen das Team
Fans von Borussia Mönchengladbach machten ihrem Unmut nach der Pleite in Freiburg Luft. (Symbolbild)
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Bei Borussia Mönchengladbach herrscht Alarmstufe Rot. Die 1:2-Pleite in Freiburg war das siebte Match ohne Sieg in Folge und hat das Verhältnis zwischen dem Team und den Fans auf einen Tiefpunkt gebracht.
Als die Hausherren das 2:0 erzielten, antworteten die mitgereisten Borussia-Anhänger mit einer krassen Aktion: Sie stellten den Support für die Mannschaft ein und wandten sich vom Spielfeld ab. Nach dem Abpfiff gab es ebenfalls keinen Trost.
Kritik an Gladbach-Profis beim Gang in die Fankurve
Stattdessen prasselten beim Gang in die Fankurve heftige Beleidigungen auf die Spieler ein, obwohl die Stimmung vor Spielbeginn noch positiv gewesen war. Das berichtet „bild.de“.
Coach Eugen Polanski äußerte Verständnis für die Verärgerung der Anhänger. Er ist zuversichtlich, dass die Fans die Mannschaft am Samstag (15.30 Uhr) gegen Union Berlin erneut unterstützen werden, fügte aber hinzu: „Als Fan würde ich bei der Ergebniskrise, die wir haben, auch mal ein Zeichen setzen. Es ist gut, dass sie das mal machen.“
Sportdirektor Rouven Schröder stufte den Vorfall ebenfalls als „eine ganz normale Reaktion“ ein, wenn die Siege fehlen. Er hob hervor, dass es jetzt an der Mannschaft liegt, „das Ding selbst zu drehen“ und die Anhänger wieder für sich zu begeistern, da diese „ein feines Gespür“ hätten.
Haris Tabakovic bleibt ein seltener Hoffnungsschimmer im Angriff. Er markierte in Freiburg sein elftes Tor in dieser Saison – bei lediglich 26 Treffern des gesamten Teams. Der Angreifer selbst äußerte sich nach der Partie deutlich: „Die Niederlage schmerzt extrem.“
Er bemängelte, die Vorstellung sei „insgesamt zu wenig“ gewesen und verlangte, von Anfang an anders zu agieren, in der Abwehr stabiler zu stehen und nicht mehr „so einfache Gegentore“ zu bekommen. Angesichts der Tabellensituation warnte er: „Wir wissen, wie die Tabelle aussieht und dass wir anfangen müssen zu punkten.“ (red)
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