Abwehrspieler Max Wöber von Borussia Mönchengladbach wurde vor allem wegen seiner Erfahrung verpflichtet. Bei Ajax Amsterdam erlebte er eine bewegte Zeit.
„Schwarzes Loch“Trotz Champions-League-Erfahrung: Gladbach-Profi spricht über harte Zeit bei Top-Klub

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Borussia Mönchengladbachs Abwehrspieler Max Wöber enttäuscht am Boden nach dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am 26. August 2023.
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Von dieser Erfahrung profitiert nun auch Gladbach!
In seiner Karriere hat Maximilian Wöber (25) vor seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach schon einiges erlebt und hat daher so einiges zu erzählen.
Neben seiner schwierigen Jugendzeit bei Rapid Wien berichtet der österreichische Nationalspieler im FohlenPodcast von einem weiteren prägenden Erlebnis in seiner Karriere.
Gladbach-Star Wöber beeindruckend ehrlich über schwierige Profi-Phase
„Die Erfahrung, die Max bei seinen bisherigen Vereinen, aber auch in der österreichischen Nationalmannschaft auf höchstem Niveau gesammelt hat, wird unserer jungen Mannschaft guttun“, verkündete Borussias Geschäftsführer Sport Roland Virkus (56) stolz den Transfer des österreichischen Nationalspielers vergangenen Sommer.
Bei einem Blick auf den Werdegang Wöbers wird klar, was Virkus meint. Vor seinem Wechsel zu Borussia trug die Leihgabe von Leeds United unter anderem das Trikot europäischer Spitzenvereine wie Ajax Amsterdam oder dem FC Sevilla.
Im FohlenPodcast spricht der 25-Jährige nun mit Torsten „Knippi“ Knippertz (53) über seine wechselhafte bis chaotische Zeit bei Ajax, zu welchem er im Sommer 2017 im Alter von 19 Jahren wechselte.
„Das erste halbe Jahr lief überragend. Ich hab jedes Spiel gespielt und zusammen mit Matthijs de Ligt (24, heute Bayern München) eine der besten Verteidigungen Europas gebildet“, erzählt der gebürtige Wiener über seine Anfangszeit.
Das Blatt sollte sich jedoch schnell wenden. Kurz vor Weihnachten verletzte sich der junge Wöber am Knie und war dann unter dem neu verpflichteten Trainer Erik ten Hag (53, heute Manchester United) zunächst außen vor. „Ich wollte mich als junger Spieler unbedingt zeigen und bin dann zu früh ins Training eingestiegen. Das hat dann die Verletzung komplizierter gemacht“, so der Österreicher.
Doch es waren nicht nur Verletzungsprobleme, die Borussias Abwehrspieler Sorgen bereiteten: „Es ging mir auch mental nicht gut. Ich bin in ein schwarzes Loch gefallen und es hat auch seine Zeit gebraucht, bis ich mir das eingestanden habe.“
Durch die Verletzung trainierte Wöber nicht mehr richtig mit der Mannschaft von Ajax mit und verlor den Anschluss. „Dadurch habe ich mich ein wenig allein gefühlt“, erklärte der Österreicher in dem bewegenden Gespräch.
Auch die Saison 2018/19 verlief dann nicht ganz nach den Vorstellungen des Nationalspielers. Zwar kam er in der Champions League zu Einsätzen, „doch in der Liga spielte ich dann nicht.“ Es sei nur wenig nachvollziehbar für ihn gewesen, warum er gegen den FC Bayern München in der Startelf stand, um dann in der Liga gegen VVV Venlo gar nicht zum Einsatz zu kommen.
Daher zog er im Januar 2019 dann einen Schlussstrich unter das Kapitel in den Niederlanden, Monate später scheiterte Ajax erst im Champions-League-Halbfinale. Wöber spielte da schon beim FC Sevilla. Anschließend zog es ihn zwischenzeitlich zurück in die Heimat zu RB Salzburg.
Nun ist der 25-Jährige in Mönchengladbach und erfreut die Fans mit seinem emotionalem Spielstil, der sicher auch durch seinen bewegenden Werdegang geprägt wurde.



