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Verbleib oder Abgang? Nach Italien-Debüt: Borussia-Verteidiger macht auf sich aufmerksam

Fabio Chiarodia mit Ball in Aktion.

Fabio Chiarodia beim Spiel der italienischen Nationalmannschaft gegen Luxemburg. 

Fabio Chiarodia im Rampenlicht! Der Defensivmann von Borussia Mönchengladbach durfte wieder für die italienische Nationalelf von Beginn an auflaufen. Beim 1:0-Sieg über Griechenland war der 21-Jährige die gesamten 90 Minuten im Einsatz und zeigte eine starke Leistung – wie schon beim vorherigen 1:0-Erfolg über Luxemburg.

Seine Bilanz kann sich sehen lassen: Zweimal bildete Chiarodia das Abwehrzentrum vor Torhüter Gianluigi Donnarumma, und zweimal blieb die Truppe von Trainer Silvio Baldini ohne Gegentreffer.

Fabio Chiarodia feierte gegen Luxemburg sein Debüt für Italien

Es ist logisch, dass solche Glanzleistungen Interesse wecken! Vor wenigen Tagen kursierten bereits Meldungen aus Italien, dass Lazio Rom Chiarodia auf dem Zettel hat.

Nach den überzeugenden Darbietungen im Trikot der „Squadra Azzurra“ werden jetzt vermutlich zusätzliche Klubs aus der Serie A hellhörig. Gladbachs Sport-Boss Rouven Schröder dürfte dem jungen Abwehrmann eine Offerte zur Ausweitung seines bis 2027 datierten Arbeitspapiers machen. Das berichtet „BMG-News“.

Die entscheidende Frage ist aber, ob Chiarodia überhaupt ein Interesse daran hat, am Niederrhein zu bleiben. Der Linksfuß konnte sich nach seinem Transfer für zwei Millionen Euro von Werder Bremen bei den Fohlen bislang keinen festen Platz in der Startelf sichern. Eine Rückkehr in sein Heimatland könnte für ihn aus sportlicher Perspektive und auch finanziell verlockender wirken.

Zudem würde er als Akteur in der heimischen Liga viel mehr Aufmerksamkeit von der italienischen Nationalelf bekommen. Falls sich das Juwel gegen eine Vertragsverlängerung stellt, wäre ein Verkauf für Borussia wahrscheinlich, um zu vermeiden, dass er 2027 ablösefrei wechselt. Unklar ist nur, ab welchem Angebot die Fohlen verhandeln würden, denn es müsste ja auch ein adäquater Nachfolger verpflichtet werden.

Gladbach hat bei den Verhandlungen aber gute Karten. Aktuell liegt Chiarodias Marktwert bei geschätzten drei Millionen Euro, doch dieser dürfte nach den starken Leistungen zuletzt, auch im Spiel gegen den BVB zum Saisonabschluss, demnächst klettern.

Mit seinen 21 Jahren hat er noch gewaltiges Potenzial für die Zukunft. Die Nachfrage von diversen Vereinen aus der Serie A spielt Mönchengladbach ebenfalls in die Hände und könnte die geforderte Transfersumme steigern. Zwar stehen mit Roggerio Nyakossi und Fabio Gruber angeblich schon zwei potenzielle Nachfolger bereit, aber für beide müsste man wohl klar mehr als fünf Millionen Euro auf den Tisch legen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.