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Was fehlt dem Fohlen-Star? Darum plant Honorat wirklich den Abflug

Franck Honorat beim Fußballspiel auf dem Rasen

Franck Honorat beim Fußballspiel auf dem Rasen.

Für viele war er die Riesen-Enttäuschung der abgelaufenen Spielzeit: Franck Honorat (29). Sein Arbeitspapier bei Borussia ist zwar noch bis 2029 gültig und Coach Eugen Polanski (40) baut auf ihn, doch der Franzose schmiedet offenbar ganz andere Pläne.

Ein Abschied vom Verein noch in diesem Sommer steht für den Flügelspieler wohl ganz oben auf der Agenda!

Honorat-Abgang: Frankreich-Connection zerfällt Stück für Stück

Schon im Januar hatte Honorat in einem Gespräch in seiner französischen Heimat einen Transfer ins Spiel gebracht, weil er den Wunsch hegt, erneut international aufzulaufen. Aber es steckt wohl ein viel intimerer, anderer Beweggrund hinter seinem Wechselwunsch: Ihm fehlt sein französisches Netzwerk bei den Fohlen. Das berichtet „bild.de“.

Die Hintergründe sind brisant: Bei seiner Ankunft am Niederrhein im Jahr 2023 war er Teil einer mächtigen Frankreich-Connection, zu der auch Manu Koné (25), Alassane Plea (33), Jordan (30), Mamadou Doucouré (28) und Nathan Ngoumou (26) gehörten.

Diese Gruppe zerfiel aber Stück für Stück. Vor allem der Wechsel seines Freundes Plea nach Eindhoven hat Honorat wohl emotional sehr zugesetzt, und auch Ngoumou soll den Klub verlassen.

Dieser Aderlass spiegelt sich anscheinend auch in seiner Performance wider. Ein Blick auf die Zahlen zeigt die Misere: In der Spielzeit 2024/25, als Plea noch sein Partner war, lieferte Honorat alle 112 Minuten eine Torbeteiligung. Ohne seinen genialen Kompagnon fiel diese Quote in der Saison 2025/26 auf magere 248 Minuten. Die Ausbeute der letzten Saison mit lediglich zwei Treffern und sechs Assists in 28 Bundesliga-Partien ist mau, besonders im Vergleich zu den 14 und 13 Scorerpunkten aus den beiden Spielzeiten zuvor.

Die schwankenden Darbietungen haben auch monetäre Konsequenzen: Der Marktwert von Honorat krachte von 12 Millionen auf nur noch 7 Millionen Euro runter. Damit der Franzose seine Abwanderungspläne aber realisieren kann, müsste ein Club schon ordentlich Geld auf den Tisch legen. Die Borussia verlangt Berichten zufolge eine Summe, die im zweistelligen Millionenbereich liegt.

Falls sich kein Verein findet, der bereit ist, diesen Betrag zu überweisen, werden die Bosse in Gladbach Honorat keine Freigabe erteilen. Am Niederrhein hofft man in diesem Fall, dass er auch ohne seine französischen Kumpels zu alter Stärke findet. (red)