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Wechsel-Alarm am Niederrhein? Borussia-Profi redet offen über Gladbach-Abgang

Joe Scally schaut dem Ball hinterher.

Joe Scally hat offen über einen Borussia-Abgang gesprochen.

Für mächtig Borussia-Wirbel sorgt jetzt Joe Scally! In einem Gespräch mit der englischsprachigen Bundesliga-Plattform „Buli-News“ äußerte er sich ganz unverblümt zu einem denkbaren Abgang von Borussia Mönchengladbach.

Dass der US-Boy von einem Engagement in Englands Premier League träumt, ist bereits seit Wochen kein Geheimnis mehr, wie die „Rheinische Post“ enthüllte. Für eine Transfersumme von etwa 1,8 Millionen Euro fand der heute 23-Jährige im Januar 2021 den Weg vom New York City FC an den Niederrhein. Dort stieg er nach kurzer Anlaufzeit zu einer festen Größe im Team auf.

Borussia Mönchengladbach: Ist Scally bald weg?

Sein Arbeitspapier bei den Fohlen ist zwar noch bis Sommer 2027 gültig, doch ein neuer Deal scheint momentan nicht in Sicht. Im Interview unterstrich Scally seine Zuneigung zum Klub und wie heimisch er sich in Gladbach fühlt. Zugleich ließ er aber durchblicken, dass ihn ein neues Abenteuer reizen würde. Das berichtet „BMG-News“.

Eine starke Bilanz für die Borussia: Trotz seines noch jungen Alters kann der Rechtsverteidiger schon 166 Einsätze in Pflichtspielen vorweisen. Dabei gelangen ihm fünf Treffer und neun Assists. Die Weichen für seine weitere Karriere könnten nach der Weltmeisterschaft im Sommer gestellt werden. Dort wird er zusammen mit seinem Vereinskollegen Giovanni Reyna für die amerikanische Nationalmannschaft auflaufen.

Falls Scally seinen Kontrakt nicht ausdehnen möchte, dürfte Sportchef Rouven Schröder auf einen baldigen Wechsel drängen. Nur so ließe sich noch ein ordentlicher Transfererlös generieren. Aktuell wird der Marktwert des Abwehrspielers auf rund sieben Millionen Euro taxiert. Man geht davon aus, dass die Borussia für den vielseitigen Verteidiger eine vergleichbare Summe aufrufen wird. Ein Wechsel vor der WM scheint allerdings unrealistisch. Ein potenzieller Abschied könnte sich daher bis in die späte Phase des Transferfensters hinziehen.

Gerade seine Flexibilität macht Scally international auf dem Transfermarkt gefragt. Der Defensiv-Allrounder ist auf der rechten wie auch auf der linken Abwehrseite einsetzbar und hat auch schon in der Innenverteidigung einer Dreier-Abwehrkette gespielt. Sollte er eine überzeugende WM spielen, dürfte das die Nachfrage weiter steigern und einen Sommertransfer immer realistischer werden lassen.

Die Gladbacher Bosse sind anscheinend schon für einen denkbaren Abgang gewappnet. Als denkbare Erben für die Position von Scally kursieren bereits die Namen William Mikelbrencis (Hamburger SV), Robert-Jan Vanwesemael (24) und Taylan Bulut (Besiktas). (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.