Wechsel-Watschn für Fohlen-Juwel Jetzt spricht der Gladbach-Pechvogel
Fußballspieler Lukas Ullrich im Trikot
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Für Lukas Ullrich (22) war es ein Augenblick zum Vergessen: die 33. Spielminute während der 0:1-Pleite bei RB Leipzig. Die bittere Konsequenz kam, nachdem er sich gegen RB-Juwel Yan Diomande (19) einige unglückliche Duelle und krasse Fehlpässe geleistet hatte.
Plötzlich erschien an der Außenlinie die Anzeigetafel mit seiner Rückennummer 26. Coach Eugen Polanski (40) griff knallhart durch und nahm seinen linken Verteidiger nach etwas mehr als 30 Minuten vom Rasen. Sichtlich mitgenommen und den Tränen nah, verbarg Ullrich sein Gesicht voller Wut und Frust unter dem Trikot.
Polanski über Ullrich-Wechsel: „Probleme waren deutlich“
Auf Nachfrage rechtfertigte Polanski seinen drastischen Schritt: „Die Probleme von Lukas gegen Diomande waren deutlich, es kam über diese Seite immer wieder zu Durchbrüchen. Dazu diese eklatanten Fehler im eigenen Ballbesitz - ich musste das dann für die Mannschaft so machen.“
Aber anstatt das Talent im Regen stehen zu lassen, spendete die komplette Bank – mitsamt Trainer-Staff und Manager Rouven Schröder (50) – umgehend Trost. Polanski schaut bereits wieder in die Zukunft: „Ulle ist noch jung, er wird daraus lernen und mit Sicherheit bald wieder sehr wichtig für Gladbach sein!“ Das berichtet „bild.de“.
Eine bemerkenswerte Portion Selbstreflexion zeigte Ullrich persönlich. Er versteckte sich nicht, sondern postete bei Instagram eine kraftvolle Botschaft. „Das war nicht mein Tag, so einen Auftritt habe ich in meiner Laufbahn noch nicht erlebt“, teilte er mit.
Er sei sich bewusst, dass er zu mehr fähig ist, und seine eigene Performance wurme ihn gewaltig, auch wenn die Patzer ohne Konsequenzen blieben. Seine Schlussfolgerung beweist echten Charakter: „Zum Fußball gehört aber auch, dass man Verantwortung zu übernimmt, daraus lernt und wieder aufsteht.“
Und die gesamte Borussia steht offenbar hinter ihm. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Antworten kamen. Viele Teamkollegen äußerten sich, wie zum Beispiel Robin Hack, der schrieb: „Du bist eine Maschine, Biggi!“ oder Wael Mohya, der mit einem Bizeps-Emoji reagierte. Zuspruch und ermutigende Worte kamen ebenfalls vom Klub, von unzähligen Anhängern und sogar vom DFB-Nachwuchs.
Diese Unterstützung wird Ullrich sicher Auftrieb geben. Vor Kurzem brillierte er noch im Trikot der deutschen U21, wo er beim 3:0-Sieg in der EM-Qualifikation gegen Nordirland zwei Torvorlagen lieferte. Genau so eine Performance möchte er jetzt schleunigst wieder für die Borussia abliefern – idealerweise bereits am Sonntag (19.30 Uhr) im Kellerduell gegen Mainz. (red)
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