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Weserstadion-Zoff Neuhaus und sein Elfer-Drama von 2024

Florian Neuhaus mit Ball in Aktion.

Florian Neuhaus beim Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen den VfB Stuttgart. 

Das Weserstadion birgt für Florian Neuhaus eine spezielle Vergangenheit. Wenn am Samstag (31. Januar 2026/15.30 Uhr) Borussia Mönchengladbach bei Werder Bremen antritt, kommen bei ihm zwangsläufig Gedanken an ein bemerkenswertes Ereignis hoch.

Dieser Zwischenfall verursachte zwar nicht so viel Aufruhr wie sein späteres Mallorca-Video, in dem er über Gladbachs Ex-Sportchef Roland Virkus herzog, aber brisant war er allemal.

Neuhaus hatte sich „nicht an die Vorgaben gehalten“

Ein 2:2-Unentschieden sicherten sich die Gladbacher am 4. Mai 2024 in Bremen, aber die Vorkommnisse in den Schlussminuten stellten das Resultat in den Schatten. Ein Elfmeterpfiff für die Borussia erfolgte nach einem Handspiel des Bremers Marco Friedl.

Gegen die eigentliche Absprache griff sich Florian Neuhaus die Kugel für den Strafstoß, obwohl andere Spieler dafür bestimmt waren. Die Teamkameraden schritten nicht ein, während Coach Gerardo Seoane an der Außenlinie tobte. Das berichtet „rp-online.de“.

Von Seoane kassierte der Schütze, der den Punkt rettete, im Anschluss eine öffentliche Rüge. Der Trainer machte klar, dass sich Neuhaus „nicht an die Vorgaben gehalten“ habe. Diese Gelegenheit ergriff der Mittelfeldakteur wiederum, um in der Mixedzone seinem Ärger über die persönliche Lage Luft zu machen.

Das wurde weithin als klares Indiz für die angespannte Beziehung zwischen dem Profi und seinem Coach gewertet. „Ich hatte unter Seoane oft das Gefühl, dass ich jetzt wieder einen Fuß in der Tür habe – und saß trotzdem draußen. Das war schwer zu akzeptieren“, gestand Neuhaus vor Kurzem der „Bild“.

Auf einen weiteren Treffer wartet Neuhaus seit jenem verwandelten Strafstoß in Bremen vergeblich – eine krasse Flaute von 638 Tagen. Man könnte meinen, dass seither eine Art Bann auf ihm liegt. Auch Eugen Polanski kritisierte nach der kürzlichen 0:3-Niederlage gegen Stuttgart die mangelnde Konsequenz des Mittelfeldspielers im Abschluss. „Mir ist es lieber, dass der Ball über das Stadiondach fliegt, aber drin ist, wenn er ihn voll trifft“, verlangte der Trainer.

Jetzt bietet die Rückkehr ins Weserstadion die ideale Chance, diese Negativserie zu beenden. Damals hätte ein vergebener Schuss den Kampf um den Klassenerhalt beinahe noch einmal zugespitzt, aber Neuhaus stellte sich der Verantwortung. Eben jene Zielstrebigkeit, verbunden mit der von Sportdirektor Rouven Schröder eingeforderten Leader-Qualität, kann er jetzt wieder unter Beweis stellen. So könnte er die unschönen Nebengeräusche von damals ein für alle Mal ad acta legen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.