WM-Aus für letzten Gladbacher Elvedi scheitert mit der Schweiz an Messi und Co.
Nico Elvedi nahm es beim WM-Viertelfinale der Schweiz mit Lionel Messi auf.
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Fußball-König Lionel Messi kommt der nächsten Krönung nach einem zähen Ringen immer näher. Der Superstar und seine Argentinier besiegten die Schweiz im Viertelfinale von Kansas City mit 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung und stehen bei der Mission Titelverteidigung nun in der Runde der letzten vier.
Julian Alvarez erlöste mit einem Traumtor in der 110. Minute seinen Kapitän, Zehntausende Argentinier im Stadion und ein ganzes Land. Der eingewechselte Lautaro Martinez setzte den Schlusspunkt (120.+1). In Nico Elvedi ist damit der letzte Profi von Borussia Mönchengladbach bei der WM 2026 ausgeschieden.
Argentinien muss gegen die Schweiz lange zittern
Es war ein hartes Stück Arbeit gegen wackere Eidgenossen, die ab der 72. Minute nach Gelb-Rot für Breel Embolo in Unterzahl spielten: Argentinien trat alles andere als überzeugend auf und benötigt im Halbfinale gegen England dringend eine Steigerung.
Alexis Mac Allister hatte den Weltmeister zunächst nach einem Eckball von Messi per Kopf in Führung gebracht (10.). Danach ließen es die Argentinier aber immer ruhiger angehen, sie wurden schludrig und wurden von den zunehmend mutigeren Schweizern prompt bestraft: Dan Ndoye erzielte den verdienten Ausgleich (67.).
Fünf Minuten später flog der Ex-Gladbacher Embolo nach VAR-Intervention für eine klare Schwalbe vom Platz. Der aufgebrachte Angreifer war in Tränen aufgelöst. WM-Rekordtorjäger Messi blieb erstmals nach neun WM-Spielen in Serie ohne eigenen Treffer – bei dieser Endrunde hat er bislang acht erzielt.
Mit seiner punktgenauen Hereingabe verbuchte er aber seinen zehnten Scorerpunkt im laufenden Turnier. Trotz eines weitgehend unspektakulären Auftritts gegen die Schweiz lassen Messi und Co. das Land von WM-Titel Nummer vier nach 1978, 1986 und 2022 träumen.
Im Halbfinale am Mittwoch (21.00 Uhr MESZ/MagentaTV) in Atlanta kommt es aber erst mal zum Giganten-Duell gegen England. Dann will Argentinien als einziges verbliebenes nicht-europäisches Team seine stolze Serie verteidigen: Alle ihre fünf bisherigen WM-Halbfinals haben die Südamerikaner gewonnen. (sid)