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Absturz-Alarm in Gladbach Polanski und Schröder mahnen nach unterirdischem Auftritt

Eugen Polanski gibt bei einem Spiel von Borussia Mönchengladbach Anweisungen.

Eugen Polanski erlebte das Gladbach-Spiel gegen den VfB Stuttgart frustriert in der Coaching-Zone.

Die 0:3-Abreibung gegen den VfB Stuttgart war ein herber Dämpfer für Borussia Mönchengladbach. Im eigenen Stadion war das schon die fünfte Pleite in dieser Spielzeit – eine Negativmarke, denn kein anderes Team verlor zu Hause öfter.

Die Fans machten ihrem Ärger aber nicht nur wegen dieser Statistik deutlich Luft. Der Auftritt der Elf von Niederrhein war über weite Strecken blutleer, mutlos und fußballerisch unterirdisch. Bereits zur Halbzeitpause ertönten gellende Pfiffe, zahlreiche Zuschauer verließen ihre Plätze weit vor dem Spielende und traten frustriert die Heimreise an.

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Sportchef Rouven Schröder (50) konnte den Ärger der Anhänger nachvollziehen. Er richtete deutliche Worte an das Team: „Wir müssen die Fans mehr mitnehmen. Für den Support müssen wir etwas tun, da muss sich keiner beschweren.“

Seine unmissverständliche Ansage laut „Bild“: „Wir müssen besser Fußball spielen, mehr Aktionen haben, eine bessere Körpersprache.“ Gegen Stuttgart hatte es bereits an vielen Basics gemangelt, entsprechend chancenlos war Gladbach am Ende.

Der neuerliche Absturz schmerzt umso mehr, weil die Lage vor Kurzem noch vielversprechend wirkte. Ein beeindruckender Lauf zwischen dem 9. und 13. Spieltag, als 13 von 15 Zählern eingefahren wurden, ließ viele am Niederrhein bereits von einer sorgenfreien Saison träumen.

Die Ernüchterung folgte im neuen Jahr: In den vergangenen sechs Begegnungen gelang nur ein einziger Erfolg. Schon vergangene Woche in Hamburg wackelte Gladbach beim 0:0 bedenklich, zuvor setzte es eine 1:5-Abreibung bei der TSG Hoffenheim.

Zwar rangiert die Borussia weiterhin auf dem 11. Tabellenplatz, doch die Situation ist angespannt. Nur zwei Zähler trennen das Team vom 15. Rang, auf dem sich mit Werder Bremen der kommende Gegner befindet.

Schröder findet mahnende Worte: „Wir müssen unsere eigenen Spiele gewinnen, das muss allen klar sein. Das wird bis zum Schluss der Saison kein Zuckerschlecken.“

Coach Eugen Polanski (39) zeigte sich nach lediglich vier von 18 möglichen Zählern aus den jüngsten sechs Begegnungen ebenfalls enttäuscht: „Die Körpersprache nach dem Rückstand hat mir gar nicht gefallen, wir waren oft zu passiv.“

Die nächste Gelegenheit zur Korrektur besteht am Samstag (15.30 Uhr) in Bremen. Eine Chance für Gladbach? Werder weist mit lediglich zwei Zählern aus den vergangenen sechs Begegnungen ohne Sieg eine vergleichbar flache Formkurve auf. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.