Borussia will wieder nach oben! Ein interner Zeitplan für die große Offensive steht.
Attacke ab 2027!Das ist der geheime Gladbach-Pakt

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Eugen Polanski und Rouven Schröder haben große gemeinsame Ziele bei Borussia.
Welche Power hat die umgebaute Fohlen-Truppe tatsächlich? Die Gefühlslage bei den Fans schwankt vor dem Auftakt der Spielzeit zwischen Zuversicht und Nervosität.
Coach Eugen Polanski (40) wählt seine Worte mit Bedacht und steckt die Ambitionen ab: „Minimalziel wäre, den zwölften Platz aus der vergangenen Saison zu bestätigen. Allerdings mit einer völlig anderen Art und Weise.“
Gladbach will schon bald wieder angreifen
Für die nahe Zukunft peilt man also erneut eine Position in der ungefährdeten Tabellenhälfte an. Aber hinter den Kulissen arbeiten die Verantwortlichen schon an einer weitaus ambitionierteren Zukunftsstrategie! Es wurde eine interne Vereinbarung getroffen, die den Verein zurück zu früheren Erfolgen bringen soll.
Ein konkreter Termin, wann die Offensive starten soll, wurde von der Klubleitung offenbar fixiert: der Sommer 2027! Die Wahl fiel auf diesen Zeitpunkt, weil dann die Arbeitspapiere der Profis auslaufen, die noch unter das kostspielige, alte Salärsystem fallen. Bis 2027 sollen die üppigen Bezüge von Spitzenverdienern wie Florian Neuhaus (29) sowie Joe Scally (23) wegfallen. Das berichtet „Bild“.
Außerdem soll bis zu diesem Stichtag der Einfluss des neuen sportlichen Managements mit Rouven Schröder (50) und Geschäftsführer Stefan Stegemann (62) klar erkennbar werden. Bereits die Neugestaltung der Mannschaft in der aktuellen Transferperiode orientierte sich an klaren, neuen Vorgaben.
Ein klubinternes Limit für die Basis-Saläre wurde beispielsweise etabliert. Dies ermöglicht monetäre Flexibilität, um herausragende Auftritte zusätzlich zu honorieren oder bei neuen Kontrakten mehr bieten zu können. Jeder der neuen Spieler in dieser Saison erhält ein Basis-Einkommen, das erheblich unter 1,5 Millionen Euro jährlich liegt.
Ein weiterer Baustein des neuen Kurses ist eine gewandelte Mentalität im Klub. Schrittweise hat man zufriedene Akteure mit ehrgeizigeren Profis und frischen Nachwuchskräften ersetzt, was den internen Wettbewerb bewusst anheizen soll. Die Zeit der gemütlichen Komfortzone in Gladbach ist damit vorbei.
Der Verein möchte sein nahbares Profil zwar nicht gänzlich ablegen, aber zukünftig für mehr leistungsfördernde Spannungen sorgen. Die Devise von Stegemann ist klar: „Respekt wird durch Leistung definiert.“ Dementsprechend wurden gezielt Anführer und Spieler mit Erfahrung als Kapitän verpflichtet, wie zum Beispiel Enzo Leopold (26), der aus Hannover kam.
Der Verein sucht zur Finanzierung der ambitionierten Vorhaben ebenfalls nach frischen Geldquellen. Zusätzlich zu den Erlösen durch Transfers sollen auf lange Sicht alternative Konzepte in Betracht gezogen werden. Man plant, das Umfeld für Beteiligungsformen wie Investoren oder Genossenschaften zu gewinnen, die bei manch anderem Traditionsklub schon Realität sind, ohne dabei die Klub-Identität aufzugeben.
Die Vermarktung des Stadionnamens, die mit Ista pro Jahr bis zu fünf Millionen Euro generiert, dürfte dabei lediglich der Anfang gewesen sein. (red)

