Attacke auf die Startelf Gladbach-Stürmer verzichtet auf Urlaub
Will es in der neuen Saison endlich bei den Fohlen wissen: Shuto Machino
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Der erste Gladbach-Akteur ist bei der WM schon raus: Für Jens Castrop (22) und Südkorea war bei dem Turnier in den Vereinigten Staaten, Kanada sowie Mexiko Endstation.
Daraufhin gab der Verein grünes Licht für eine dreiwöchige Pause – nicht nur für ihn, sondern auch für Nico Elvedi (29), Joe Scally (23), Giovanni Reyna (23) und Shuto Machino (26). Doch einer aus dieser Gruppe will von der vollen Auszeit nichts wissen und plant ein früheres Comeback.
Shuto Machino will in neuer Saison voll angreifen
Es handelt sich um Shuto Machino! Der 26-Jährige will keine Zeit verlieren und so früh wie möglich wieder ins Training am Niederrhein einsteigen. Der Japaner brennt darauf, in seinem zweiten Jahr bei der Borussia endlich voll anzugreifen und sich einen Stammplatz zu schnappen. Das berichtet „bild.de“.
Der Grund für seinen Tatendrang liegt in der Vergangenheit. Nach seinem Transfer vom Klub Holstein Kiel an den Niederrhein setzte ihn eine Verletzung beinahe die gesamte Saisonvorbereitung außer Gefecht.
Die Folge: ein komplett verkorkster Start, der ihn den erhofften Platz in der ersten Elf kostete. Die Bilanz war ernüchternd: Nur neunmal durfte der Angreifer von Beginn an ran und markierte dabei lediglich drei Tore, die bei den Siegen gegen St. Pauli (4:0) und Heidenheim (3:0) sowie der Klatsche in Hoffenheim (1:5) ohne Bedeutung waren.
Eine derart stockende Saison soll sich auf keinen Fall wiederholen. Das deckt sich auch mit den Wünschen von Coach Eugen Polanski (40), der schon zum Ende der letzten Saison klarmachte, dass er mehr von seinem Schützling erwartet: „Shuto hatte praktisch keine Saisonvorbereitung. In seiner Karriere war sein zweites Jahr meist besser als das erste. Genau daran möchten wir jetzt gemeinsam anknüpfen und ihn in die Richtung entwickeln, dass er seine Qualität konstant auf den Platz bringt.“
Ein weiterer Punkt für Machinos vorzeitige Rückkehr: Da er erst kurzfristig für den verletzten Kapitän Wataru Endo (33) nachnominiert wurde, machte er nicht die gesamte WM-Vorbereitung mit Japan mit und konnte schon davor etwas entspannen.
Nun will der Japaner diese Gelegenheit beim Schopf packen, um topfit in die neue Saison zu starten und endlich zu beweisen, was er wirklich kann. (red)