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Belgier wollen ihn Das ist Gladbachs Ersatz für Ngoumou

Nathan Ngoumou stoppt im Training von Borussia Mönchengladbach den Ball lässig mit der Brust.

Nathan Ngoumou beim Trainingsauftakt von Borussia Mönchengladbach.

Auf den Außenbahnen von Borussia Mönchengladbach könnte Bewegung reinkommen. Anscheinend steht Nathan Ngoumou vor dem Absprung.

Laut dem Portal „Foot Mercato“ beobachtet der RSC Anderlecht die Situation des Franzosen sehr genau. Der Rekordmeister aus Belgien mit 34 Titeln erwägt wohl eine Verpflichtung des Stürmers, dessen Arbeitspapier bei der Fohlenelf noch bis 2027 läuft.

Krankengeschichte, Gehalt und Vertragsdauer drücken den Preis

Ngoumou gehört zu den Akteuren, denen der Verein bei einer angemessenen Offerte vermutlich keine Hindernisse bereiten würde. Dies gilt besonders, da er die gesamte letzte Spielzeit aufgrund eines Risses der Achillessehne ausfiel.

Sein Wert am Markt wird auf 3,5 Millionen Euro taxiert, aber Rouven Schröder wäre wegen der Krankengeschichte, des Salärs und der Vertragsdauer wohl auch bei einem niedrigeren Betrag zu Gesprächen bereit. Das berichtet „BMG-News“. Gladbach hatte im Sommer 2022 noch circa 8 Millionen Euro an den FC Toulouse überwiesen.

Der Weggang des 26-Jährigen würde eine Vakanz schaffen, zumal nicht nur Anderlecht, sondern auch weitere Vereine die Lage im Auge behalten. Falls Ngoumou den Borussia-Park verlässt, wären mit Hugo Bolin, Robin Hack, Franck Honorat und Wael Mohya lediglich vier gelernte Außenspieler im Aufgebot. Die Auswahl wäre also begrenzt, da Honorat seinen Wunsch nach einer internationalen Herausforderung schon kundgetan hat und Mohya teamintern zusätzlich als Option für die Spielmacher-Position gilt.

Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass Schröder bei einem Verkauf von Ngoumou personell nachlegt. Ein Name, der schon länger kursiert, lautet Shunsuke Mito. Der 23-jährige Japaner, der bei Sparta Rotterdam unter Vertrag steht, hat in den vergangenen drei Jahren in 76 Pflichtpartien mit 16 Toren und 7 Vorlagen für Furore gesorgt. Seine dynamische und dribbelstarke Spielweise weckt bei vielen Erinnerungen an seinen Landsmann Ritsu Dōan.

Die Borussia ist im Poker um den japanischen Nationalspieler aber nicht ohne Konkurrenz. Auch dem 1. FSV Mainz 05 wird ein Interesse an dem Spieler nachgesagt. Man darf also gespannt sein, was für eine Lösung Rouven Schröder für die Flügel in den nächsten Wochen parat hat. (red)