Schröder kündigt Bewegung im Kader an So geht es mit Nicolas, Neuhaus und Elvedi weiter
Gladbachs Leistungsträger zwischen den Pfosten. Moritz Nicolas.
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Zum Auftakt der Vorbereitung bei Borussia Mönchengladbach gab Sportchef Rouven Schröder Einblicke in die Transferaktivitäten. Er zog ein positives Zwischenfazit.
Der Manager war erfreut, dass der Verein seine Planungen zeitig umgesetzt hat. „Für uns war es wichtig, vor der Welle zu sein“, erläuterte Schröder. Von den sieben neuen Spielern waren sechs schon auf dem Rasen, nur Zento Uno trainierte nach seiner Blessur separat. Die neue Energie im Team ist ein gewollter Effekt der Vereinsführung. Schröder möchte den Wettbewerb im Team anheizen: „Wir brauchen Jungs, die anschieben. Das sind alles hungrige Burschen.“
Rouven Schröder: „Wir planen zu 100 Prozent mit Moritz Nicolas als Nummer 1“
Die Personalie von Torwart Moritz Nicolas wird am Niederrhein intensiv diskutiert. Schröder sendet dazu aber ein klares Signal. Ein Verkauf des Keepers steht überhaupt nicht zur Debatte. „Wir haben kein Angebot vorliegen und planen zu 100 Prozent mit Moritz Nicolas als Nummer 1“, machte der Sportchef deutlich.
Nicolas, der über ein langfristiges Arbeitspapier in Gladbach verfügt, erhält zudem die symbolträchtige Trikotnummer 1 – ein deutlicher Beweis seiner Bedeutung für die Mannschaft. Bislang lief Nicolas mit der 33 auf dem Rücken für Borussia auf. Ein möglicher Käufer müsste demnach eine außergewöhnlich hohe Summe bieten, um die Gladbacher Verantwortlichen umzustimmen. Das berichtet „rp-online.de“.
Die Situation bei Nico Elvedi stellt sich anders dar. Laut Schröder hat der Schweizer eine „herausragende WM gespielt“, wodurch er Begehrlichkeiten geweckt hat. In diesem Fall ist der Verein offen für Verhandlungen: „Wenn Angebote eingehen, beschäftigen wir uns mit Angeboten und wägen ab.“
Auch bei Florian Neuhaus ist die Lage weiterhin unklar. Trotz seines bis 2027 laufenden Vertrags ist ein Verbleib nicht sicher. Schröder hob hervor, dass Neuhaus sich dem intensiven Wettbewerb auf seiner Position stellen muss.
Erste Unterhaltungen fanden bereits statt, weitere sind geplant. Fraglich bleibt, ob Neuhaus auf sein üppiges Jahresgehalt in Gladbach von vier Millionen Euro verzichten würde, denn kein anderer Klub wäre momentan bereit, ihm auch nur annähernd so viel zu zahlen.
Grundsätzlich ist eine Verkleinerung des Kaders geplant. Schröder stellte klar, dass es noch Abgänge geben wird: „Dementsprechend muss sich der eine oder andere noch umschauen.“ Als potenzielle Kandidaten für einen Wechsel werden neben Neuhaus auch Tomas Cvancara, Nathan Ngoumou, Grant-Leon Ranos und Jan Olschowsky gehandelt. Nicht für jeden Abgang soll zwingend ein Neuzugang kommen. Schröders finale Aussage dazu ist unmissverständlich: „Wir werden sicherlich nicht mit allen Spielern von heute in die neue Saison gehen.“
Bis zum Transferschluss ist aber noch einiges möglich. „Es wird bis zum Schluss viele, viele Gerüchte und auch Gespräche geben“, meint Schröder. Der Sportchef rechnet damit, dass der Markt für Spielerwechsel erst nach dem Endspiel der Weltmeisterschaft an Dynamik gewinnt. Speziell in der Causa Nico Elvedi könnte es dann noch spannend werden. (red)