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Von GladbachLIVE Redaktion

„Terrier“ beißt zu Gladbach-Legende schießt Hans Meyer an – und will Uli Hoeneß als DFB-Präsidenten

Berti Vogts ist Welt- und Europameister und Rekordspieler bei Borussia Mönchengladbach.

Berti Vogts, auf diesem Foto am 4. Dezember 2019 zu sehen, ist Welt- und Europameister und Rekordspieler bei Borussia Mönchengladbach. 

Mönchengladbach - Er ist Welt- und Europameister. Hat im Trikot der Borussia Meisterschaften, DFB-Pokal und den Europacup gewonnen. Dazu ist Berti Vogts (74) Gladbachs Rekordspieler. Der ehemalige Weltklasse-Verteidiger, Spitzname „Terrier“, und Europameister-Trainer von 1996 hat sich nun sehr kritisch zum jüngsten Auftritt der Fohlen-Elf bei Meister Bayern München (8. Mai 2021) geäußert. Gladbach war dort mit 0:6 nach enttäuschender Leistung unter die Räder gekommen.

  • Gladbach-Legende Berti Vogts kritisiert Borussia für den Aufritt bei Bayern München und Präsidiums-Mitglied Hans Meyer 
  • Berti Vogts: „Darüber muss man intern reden“
  • Vogts schlägt Uli Hoeneß als neuen DFB-Präsidenten vor

Ein Auftritt, der Vogts sichtlich aufgestoßen ist: „Ich habe mich am Wochenende sehr über Borussia gewundert und geärgert. Erst war da dieser beängstigende Auftritt der Mannschaft bei den Bayern. Keine Frage, man kann in München verlieren und das auch mal etwas höher. Aber dass Borussia derart chancenlos ist und sich regelrecht aufgibt, war schon frustrierend für mich. Da hatte ich mehr erwartet von dieser Mannschaft“, sagte Vogts der „RP“.

Gladbachs Rekordspieler haben Aussagen von Hans Meyer nicht gefallen

Vogts betonte weiter: „Es geht für Borussia immer noch darum, sich für den Europapokal zu qualifizieren. Da muss die Mannschaft einfach mehr auf den Platz bringen und zeigen, dass sie es unbedingt will. Zumal, wenn sie auch das Zeug hat, ein paar Plätze höher zu stehen.“

Nach Gladbachs derber Niederlage ist Borussias Präsidiums-Mitglied Hans Meyer (78) am Sonntag (9. Mai) TV-Gast in einer Talk-Show gewesen.

Und hatte dabei unter anderem angeführt, dass die Mehrbelastung durch die Teilnahme an der Champions League der Mannschaft von Cheftrainer Marco Rose (44) in dieser Saison nicht gutgetan hätte.

Borussia hinkt auf Platz sieben liegend in der Tabelle den Top-Teams hinterher und muss zwei Spieltage vor Saisonende um die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb zittern.

Vogts: „Was mich sehr wundert ist, dass Präsidiumsmitglied Hans Meyer die Mehrfachbelastung als Grund dafür anführt, dass es nicht so läuft und andere Teams besser sind. Das kann ich ebenso wenig nachvollziehen wie den Auftritt der Spieler in München. Ich will nicht ständig über früher reden, aber ich weiß, dass wir Spieler damals heiß darauf waren, für Borussia im Europapokal zu spielen, es war uns eine Ehre. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass es heute anders ist. Jeder in Gladbach muss stolz sein, international zu spielen.“

Vogts legt nach mit seiner Kritik: „Und man darf den Spielern mit solchen Aussagen auch keine Alibis geben. Sie haben den Anspruch, auf höchstem Niveau zu spielen. Borussia ist ein großer Klub, für den Europa immer das Ziel sein muss, es muss ein Ansporn sein und darf nicht als Ausrede herhalten, schon gar nicht von einem Mann aus der Führungsetage des Klubs. Darüber muss man intern reden. Schließlich hat Manager Max Eberl immer betont, wie wichtig eine Europapokal-Teilnahme für Gladbach ist.“

Berti Vogts schlägt Uli Hoeneß als neuen DFB-Präsidenten vor

Der ehemalige Bundestrainer Vogts, der über Jahre hinweg auch die Jugendarbeit beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) mitgeprägt hat, bringt neben seiner Gladbach-Kritik auch einen neuen Namen für das Amt des DFB-Präsidenten ins Spiel, nachdem der bisherige Amtsträger, Fritz Keller (64), zurückgetreten ist.

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Vogts: „Für mich braucht es an der Spitze des Verbandes einen starken Mann – und das kann eigentlich nur Uli Hoeneß sein. Er hat den FC Bayern zu einem Weltklub geformt über die Jahrzehnte, sein Wort findet Gehör bei der UEFA und auch der FIFA. Sein Name hat international einen ganz anderen Stellenwert als zum Beispiel der von Fritz Keller und Rainer Koch, wenn es um große Themen wie zum Beispiel EM-Spiele in Deutschland geht. Der DFB muss mit starken und bekannten Persönlichkeiten aus dem Fußball in Europa vertreten sein.“