Blessins „eisernes Gesetz“Für diese Gladbach-Stars wird es jetzt ungemütlich

Gladbach-Trainer Alexander Blessin schaut auf Das Spielfeld.

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Gladbach-Trainer Alexander Blessin steht am Rande des Trainingsgeländes.

Neuer Coach, neue Marschroute! Einige Profis müssen sich jetzt warm anziehen.

Alexander Blessin (53) startet am Dienstag mit seiner ersten öffentlichen Einheit als Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Der neue Mann an der Seitenlinie soll nach vier Klatschen mit 16 Gegentreffern für den Umschwung sorgen.

Bei seiner Antritts-PK gab er schon die Richtung vor: „Der einfachste Weg, sich Selbstvertrauen zurückzuholen, geht über die Zweikämpfe, über die Basics.“ Wer diese Vorgabe ignoriert, bekommt Schwierigkeiten. „Es geht um eine Disziplin gegen den Ball, bei der jeder einfach mitmachen muss. Das ist für mich ein eisernes Gesetz.“

Gladbachs Kreativspieler müssen sich jetzt anpassen

Seine knallharte Philosophie könnte für manche Publikumslieblinge zu einer echten Herausforderung werden. Vor allem die Kreativspieler im Team müssen sich auf neue Zeiten einstellen.

Einer davon ist Robin Hack (28). Mit seinen zehn Toren war der Stürmer vor zwei Jahren der Held der Rückserie und erzielte auch beim 3:0-Test gegen Siegen einen sehenswerten Treffer. Sein großes Manko ist jedoch die Arbeit gegen den Ball – in diesem Bereich fordert Blessin eine massive Steigerung von ihm. Das berichtet „bild.de“.

Der Druck wächst ebenfalls auf Florian Neuhaus (29). Bei seinem Saison-Debüt gegen Mainz (3:4) wurde der feine Fußballer vom Publikum bejubelt und traf auch direkt ins Netz.

Während er nach vorne gute Impulse setzte, ist seine Bilanz erschreckend: Von neun Duellen konnte Neuhaus lediglich zwei für sich entscheiden. Das entspricht einem Wert von 22,22 Prozent – die schwächste Leistung aller Akteure auf dem Feld.

Sogar Super-Talent Wael Mohya (17) muss sich anpassen. Der junge Angreifer wird als der einfallsreichste Spieler im Angriff angesehen und sucht gerne die Dribblings.

Der U21-Nationalspieler, der zum Auftakt der Vorbereitung nicht dabei ist, hat in seiner zweiten Spielzeit im Oberhaus aber noch deutlichen Nachholbedarf bei der Defensivarbeit. Für seine weitere Entwicklung wird es darauf ankommen, wie konsequent er zukünftig den Weg nach hinten mitgeht. (red)